Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht – vor hundert Jahren ermordet

Am 15. Januar jährt sich der 100. Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Ihr Schicksal und ihre politischen Ziele beschäftigen bis heute Historiker, Politiker, Medien und Parteien. Die SPD ist damals eine Verbindung mit der am eigenen Machterhalt interessierten Oberen Heeresleitung und mit den rechtsradikalen Freikorps eingegangen. Diese Entscheidung belastet die SPD weiterlesen…

Vor 80 Jahren – Beginn der Kindertransporte – jüdische Kinder dürfen nach England reisen. – Jetzt erhalten die Überlebenden eine Entschädigung.

Am 1. Dezember 1938 startete der erste Kindertransport mit jüdischen Kindern nach England. Jüdische Familien hatten sich in ihrer Not von ihren Kindern in der Hoffnung getrennt, dann wenigstens sie vor der Bedrohung durch das NS-Regime in Sicherheit zu wissen. Dem waren intensive Verhandlungen hochrangiger jüdischer Vertreter und englischer Politiker vorausgegangen, bis Kinder im Alter weiterlesen…

Trappistenmönche selig gesprochen – ein Zeichen christlich-islamischer Versöhnung

Viele haben den Fim „Des Hommes et des Dieux“ – „Von Menschen und Göttern“ von Xavier Beauvois gesehen und haben dann das Kino still und tief angerührt verlassen. Diese dort gezeigten Mönchen sind jetzt zusammen mit anderen Ordensleuten, die bei Anschlägen in Algerien getötet worden sind, selig gesprochen worden. Davon berichtet Corinna Mühlstedt am 7.12.2018 im weiterlesen…

Kinder-KZ in Litzmannstadt

   Am 1. Dezember 1942 richtete die SS in Litzmannstadt – dem polnischen Lodz – ein Jugendverwahrlager ein. Man muss es realistisch als Kinder-KZ bezeichnen. Dorthin wurden auf Anordnung von Heydrich alle polnischen Kinder und Jugendlichen gebracht, die in den Augen der deutschen Besatzungsmacht in irgendeiner Hinsicht auffällig geworden waren. Sei es, daß sie sich weiterlesen…

Grundsteinlegung für die erste Moschee in Thüringen

In Erfurt, der thüringischen Landeshauptstadt, die eine mittelalterliche Synagoge, des Augustinerkloster Martin Luthers und den Domberg mit Severini-Kirche und Dom beherbergt, soll kein Platz für den Neubau einer Moschee sein. Hier hält eine kleine Gemeinde der Ahmadiyyas massiven Anfeindungen stand, die von der fremdenfeindlichen „Ein Prozent“-Bewegung angeführt wird. Seit drei Jahren bemüht sich die Gemeinde weiterlesen…

Langzeitstudie der Universität Leipzig – Ausländerfeindlichkeit in Deutschland

Der Deutschlandfunk berichtet am 7. November 2018 von einer aktuellen Untersuchung der Universität Leipzig zur Einstellung der deutschen Bevölkerung: Ein Drittel der Deutschen Bevölkerung sind der Meinung, daß Ausländer das deutsche Sozialsystem ausnutzen. Die Ablehnung von Muslimen und mehr noch die von Sinti und Roma nimmt erheblich zu. 55 % der Befragten fühlen sich wegen weiterlesen…

Gunter Demnig verlegt den 70 000. Stolperstein in Frankfurt/M

Im Domradio führte dazu am 23. Oktober Uta Vorbrodt ein Interview. Darin berichtet Demnig von seinem Ziel, das größte dezentrale Denkmal der Welt überall dort sichtbar werden zu lassen, wo die deutsche Wehrmacht, SS, Gestapo und deutsche Polizei ihre grausamen Spuren hinterließen. Nach Flucht und Vertreibung ergeben sich dann bei den Verlegungen für die betroffenen weiterlesen…

Juden in Chemnitz tief beunruhigt

Als ich von der tiefen Beunruhigung der Jüdischen Gemeinde in Chemnitz gehört habe, hat mich das sehr betroffen und traurig gemacht. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich die Gemeinde besucht und ein längeres Gespräch mit der Gemeindevorsitzenden Frau Dr. Röcher gehabt. Bei dem Gang durch die neue Synagoge und das Gemeindehaus zeigte sie mir weiterlesen…

“Juden in der AfD” eine offizielle Vereinigung?

Die Ankündigung der Gründung einer offiziellen Vereinigung “Juden in der AfD” hat kritische bis empörte Reaktionen von unterschiedlichsten Seiten ausgelöst. Dieser Vorgang sollte beobachtet werden. Die Gründung soll laut DLF am 7. Oktober 2018 stattfinden. Von seiten jüdischer Verbände ist scharfe Kritik an dieser Gründung zu hören. TOL-