Mathilde Jacob – in die Mitte von MITTE – Gastbeitrag von Jörn Jensen

. . .  bald blühen wieder die Kirschbäume auf dem Mathilde-Jacob-Platz vor dem Rathaus Tiergarten. Wir fanden die Geschichte seiner Entstehung wirklich bemerkenswert. Deshalb freuen wir uns, dass sie Jörn Jensen, der ehemaligen Bezirksbürgermeister von Tiergarten, hier in einem Gastbeitrag noch einmal erzählt. Der Mathilde-Jacob-Platz in Berlin-Tiergarten Vor genau 21 Jahren wurde der Platz vor weiterlesen…

Topograph des Terrors – der Historiker Reinhard Rürup

Eine griffigere Überschrift läßt sich wahrscheinlich für Ihn kaum finden. Reinhard Rürup verdanken wir die Topographie des Terrors, und er hat das Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin geprägt, solange dort ein Studium Generale möglich war. Sein Vermächtnis war, daß die Erinnerung an den Nationlsozialismus Garant der Stabilität der Demokratie sei. Knapper und klarer weiterlesen…

Neuer Antisemitismus-Beauftragter der Bundesregierung – Anti-Mobbing-Experten in die Schulen

Der Deutschlandfunk berichtet unter Berufung auf die Zeitung  „Welt am Sonntag“, daß der Diplomat Felix Klein neuer Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung werden soll. Klein sei auch Wunschkandidat jüdischer Organisationen für diese Aufgabe, Der Bundestag hatte im Januar 2018 beschlossen, eine solche Position zu schaffen.Zitat aus dem Beschluß: “ Das umfasse auch alle antisemitischen Äußerungen und Übergriffe, weiterlesen…

Kein Mittel gegen die Protokolle der Weisen von Zion?

Ein Mädchen aus der zweiten Klasse einer Tempelhofer Grundschule sei von einem Klassenkameraden wiederholt bedroht worden – weil sie nicht an Allah glaube. Jetzt habe sie auf Befragen eines Mitschülers angegeben, daß sie Jüdin sei. – So wird unter anderem im Tagesspiegel am 27. und 29. März nach Auskunft der Schule und der Eltern berichtet. weiterlesen…

Vermögensverwertungsstelle der Oberfinanzdirektion Berlin-Brandenburg – Vergangenheit bewältigt?

  Wer die Berliner Gedenktafel für die Vermögensverwertungsstelle der Oberfinanzdirektion Berlin – Brandenburg ( frühere Adresse Alt-Moabit 143-145 ) sucht, muß hartnäckig sein. Mit etwas Glück findet er sie dann vor der Feuerwache Tiergarten in der Elisabeth-Abegg-Straße.Am 24. Juni 1994 wurde sie dort an der ehemaligen Zufahrt zum Hauptzollamt Berlin-Packhof enthüllt. Ursprünglich sollte sie an weiterlesen…

Wann wird Potsdams neue Synagoge eingeweiht?

Wenn alles gut geht, wird die Einweihung 2022 stattfinden. Zehn Jahre später, als ursprünglich geplant. Jana Haase berichtet im Tagesspiegel vom 26. März 2018, wie langwierig der bisherige Einigungsprozeß zwischen der jüdischen Gemeinde Stadt Potsdam und der Synagogengemeinde Potsdam verlaufen ist. Nach dem Raumkonzept wird jetzt über die Fassadengestaltung verhandelt. Architekt Jost Haberland präsentierte dazu weiterlesen…

MISS DAISY UND IHR CHAUFFEUR (Driving Miss Daisy)

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus (12.-25. März, http://internationale-wochen-gegen-rassismus.de/) lud Kino für Moabit am 23.März zu einem Kinocafé ein: MISS DAISY UND IHR CHAUFFEUR (Driving Miss Daisy) USA 1989, R: Bruce Beresford, 99 min, OmU Im Atlanta der 1950er Jahre werden Schwarze und Weiße im öffentlichen Leben durch Rassengesetze voneinander getrennt. Hier lebt die weiterlesen…

Freude soll man teilen! Theodor Heuss-Gemeinschaftsschule aus Tiergarten ist Preisträger bei „Lernen durch Engagement“

Gerade haben die Schüler und Schülerinnen der AG Erinnern und der damaligen Klasse  8.2 ( Theodor Heuss-Gemeinschaftsschule ) erfahren, daß sie mit ihrem Schulprojekt als Preisträger von der Stiftung „Lernen durch Engagement“ benannt worden sind. In dem Schulprojekt dokumentierten die Schüler und Schülerinnen in Kooperation mit raumlabor berlin und Gleis 69 e.V.  die Realisierung des Gedenkortes Güterbahnhof weiterlesen…

Schwierige Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen

In seinem Beitrag schildert Ludger Fittkau am 22.März 2018 im Deutschlandfunk  die Bemühungen, die Ermordung von Psychischkranken und Behinderten in der „Euthanasie-Anstalt“ Hadamar für die Nachwelt wieder deutlich zu machen. So wurde eine hölzerne Busgarage, die die berüchtigten grauen Busse mit den als nicht mehr lebensberechtigt eingestuften Menschen aufnahm, wieder an ihrem ursprünglichen Ort aufgestellt. Auch weiterlesen…