Ein Schwarzbuch der Geschichtsvergessenheit

Das erste Schwarzbuch der Denkmalpflege ist erschienen, es umfasst Berichte aus den Jahren 2023 und 2024. Schnell vertieft man sich in die verschiedenen Geschichten, die von ausschließlich renditebestimmten Umgang mit Immobilien, Desinteresse an wertvollem Kulturgut, ideologisch eingeengter Denkweise, Gedankenlosigkeit, Bequemlichkeit, fehlender Kreativität und fehlendem Mut zu ungewöhnlichen Lösungen erzählen. So war in Berlin in letzter weiterlesen…

Das Französische Gymnasium lud ein . . .

Der traditionelle Tag der Offenen Tür im Französischen Gymnasium bot wieder Gelegenheit für Begegnungen. Wir nutzten diesen Tag heute, um die SchülerInnen und ihre Lehrerin zu treffen, die an unserem langjährigen Projekt beteiligt sind. So konnten wir ihnen von den Baufortschritten am Bundespräsidialamt berichten und von den ersten Kontakten, um die Veranstaltung für die Zweitenthüllung weiterlesen…

Fritz-Stern-Preis für Małgorzata Gersdorf

Die polnische Juristin Małgorzata Gersdorf wird am 28. Januar 2026 mit dem Fritz-Stern-Preis geehrt.Das Bard College Berlin und die Berlin-Brandenburgische Alkademie der Wissenschaften verleihen ihr diesen neu geschaffenen Preis für ihren unerschrockenen Einsatz für eine unabhängige Justiz.In den 80er Jahren in der Solidarność-Bewegung engagiert, 2008 Dekanin der Juristischen Fakultät der Warschauer Universität, wurde sie April weiterlesen…

Der Siebente Rebbe – Sein Bild ist beschädigt

Seit vielen Jahren ist mir das Bild vom Siebentem Rebbe wohl vertraut. In den dreissiger Jahren hat Menachem M. Schneerson am Hansa-Ufer 7 gewohnt.1933 emigierte er nach Paris und 1941 schließlich in die Vereinigten Staaten. Er lebte dann bis zu seinem Tod in Brooklyn, NYC, hoch verehrt von der Gemeinschaft der Lubawitscher Chassiden. Am Hansa-Ufer weiterlesen…

Ihnestr. 22 – der erstrittene Erinnerungsort.

Im Herbst 2024 eröffnete in der Ihnestr.22 in Berlin-Dahlem eine Dauerausstellung zum früheren Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik (KWI-A). Dieses Institut war dort 1927 gegründet worden und stellte sich bald nach der NS-Machtübernahme in den Dienst des neuen Regimes. Daran erinnert seit Oktober 2024 der neue Erinnerungsort. Im Gedenkstättenrundbrief vom Dezember 2025 schildert weiterlesen…

Geraubte Bücher – und ihre Rückgabe.

Im Dritten Reich hatte die SS bei der Beraubung der Synagogen liturgisches Gerät und Thorarollen in ihre Verfügung gebracht, um damit später nach den Vorstellungen von Heinrich Himmler eine Schau des Judentums zu inszenieren. Ähnliche Vorstellungen müssen auch bei anderen NS-Größen vorhanden gewesen sein, als sie aus jüdischem Besitz, aber auch von anderen verfolgten Gruppen weiterlesen…

Bondi Beach – die Gewaltspirale dreht sich weiter.

Bondi Beach, für Menschen in Sydney ein Begriff von Freizeit und Vergnügen . . . jetzt aber mit grausamen Bildern verbunden. Die Gewaltspirale dreht sich weiter und trifft Unbeteiligte der jüdischen Diaspora.Ein Einzelner, der syrische Familienvater Ahmed al-Ahmed, hat mit seinem mutigen Eingreifen ein Zeichen für Menschlichkeit gesetzt.Wir trauern mit den Hinterbliebenen. Wir wünschen den weiterlesen…

Jews in NYC

New York City ist ein eigener Topos. So unterschiedlich seine Bevölkerung und ihre Geschichte ist, genauso unterschiedlich begegnen einem Juden in NYC. Schon bei den Begegnungen in den verschiedenen Stadtteilen wird das deutlich. So findet sich in der Lower Eastside in Manhattan die Eldridge Synagoge, 1887 erbaut. Als eines der bedeutendsten Bauwerke der osteuropäischen Juden weiterlesen…

Kahal Adass Jisroel – in der Nachfolge von E.Hildesheimer

Am 11.12.2025 lud Kahal Adass Jisroel (KAJ) zu einer Konferenz unter dem Motto „Berlin – ein jüdisches Zuhause“ . Mit KAJ in der Hofsynagoge von ehemals Beth Zion in der Brunnenstraße ist neben Chabad Lubawitsch eine der lebendigsten Gemeinden in Berlin entstanden. In der Tradition der neo-orthodoxen Austrittsgemeinde von 1869 gehört sie nicht zur Berliner weiterlesen…