Die letzten Zeitzeugen erzählen – David Levin aus Bestensee

Bald werden wir sie nicht mehr hören können . . . wenn sie kaum Glaubliches aber Menschenmögliches berichten. Wir stehen dann vor historischen Orten, Gedenkstätten, durchblättern Dokumentationen und Biographien und können es doch kaum begreifen. Es bleibt die beständige Aufgabe der älteren Generationen zu versuchen, den Jüngeren die Geschichte nahezubringen, zu erklären, verständlich zu machen weiterlesen…

Auch im pazifischen Raum wird der Antisemitismus in Europa wahrgenommen

So berichtet die TIME in ihrer Singapur-Ausgabe vom 4. März 2019 auf Seite 10 von den großen Demonstrationen am 19. Februar 2019 in Frankreich gegen Rassismus und Antisemitismus. Gleichzeitig war es zu Schändungen von Grabsteinen auf elsässischen Friedhöfen gekommen.Wer häufiger den jüdischen Friedhof in Selestat besuchte, der wußte, in welcher Mauernische am Tor er den weiterlesen…

Die Lubawitscher in Moabit – Rebbe Menachem Schneersons Stele

Der eilige Fußgänger wird die bescheidene Erinnerungsstele am Wikinger Ufer wahrscheinlich gar nicht wahrnehmen. Sie steht dort auch recht unauffällig in einer kleinen Grünanlage. Im letzten Jahr fiel mir auf, daß das Gesicht von Menachem Schneerson kaum noch erkennbar war, Witterung und Algenwachstum hatten dazu beigetragen. Nach einem Hinweis von uns an Rabbiner Teichtal von weiterlesen…

Orthodoxe Trauerriten – neuer jüdischer Friedhof in Hertfordshire

Unter dem 30.01.2019 berichtete der Baunetz Newsletter über die Neuanlage eines orthodoxen jüdischen Friedhofs in Hertfordshire bei London. Bemerkenswert ist dabei die von Waugh Thistleton Architects entworfene Jüdische Trauerhalle. Die Architekten habe dabei nicht ganz gewöhnliche Materialien wie vor allem Stampflehm und Eichenbohlen verwendet. Dabei hatten sie vor Augen , daß die Trauerhalle bei vollständiger weiterlesen…

Besuchen Sie “Jerusalem”

Im Jüdischen Museum Berlin kann man die sehenswerte Ausstellung über Jerusalem ” Welcome to Jerusalem “ jetzt noch bis Ende April 2019 besichtigen, sie ist erstaunlich umfangreich und vielseitig. Nach Ansicht der israelischen Regierung zeige sie überproportional die arabische Sichtweise, auch einzelne andere Stimmen haben sich dieser Meinung angeschlossen. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild. weiterlesen…

Unbekannter Fluchtort Kunming

Das Fluchtziel Shanghai bot Ende 1938 nach der Reichskristallnacht für viele deutsche Juden die einzige Möglichkeit, sich außerhalb von Deutschland ohne ein Visum in Sicherheit zu bringen. Ca. 20 000 Menschen gingen diesen Weg und überlebten dort unter japanischer Besatzung und schwierigsten Lebenbedingungen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Darüber ist viel geschrieben und berichtet weiterlesen…

Israels neue Freunde

Unter dieser Überschrift schreibt Malte Lehming im Tagesspiegel vom 2. Februar 2019 einen umfangreich recherchierten Artikel über neue Koalitionen zwischen rechts gerichteten Parteien in Europa, der augenblicklichen, israelischen Regierung Netanjahu und der mit ihr verbundenen Siedlerbewegung. Man fragt sich, wer sind ihre gemeinsamen Feinde? Nach Frau von Storch / AfD in einem Radiosender, der der weiterlesen…

Die Gedenktafel für Ernst Boris Chain ist gefunden – am richtigen Ort?

Mit Hilfe des Bürgermeisters Stephan von Dassel, der Kulturabteilung des Bezirks Mitte und der Historischen Kommission zu Berlin wurde die Berliner Gedenktafel für den Nobelpreisträger Ernst Boris Chain im Gebäude der Staatsanwaltschaft Berlin in der Turmstr. 22 lokalisiert.Ob dieser Ort fernab eines allgemeinen Publikumsverkehr der beabsichtigten Ehrung für den Nobelpreisträger entspricht, muß noch einmal in weiterlesen…

Gleis 69 – Erinnern an eine deutsche Familie – ein Erinnern besonderer Art

Heute gab es die Gelegenheit im Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U) in Moabit, sich einmal auf eine ganz andere Weise mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen. Und das nicht irgendwo – sondern am authentischen Ort. Am ehemaligen Güterbahnhof Moabit, der mit seinen Militärgleisen eine zentrale Rolle bei der Deportation der Berliner Jüdinnen und Juden gespielt hat. weiterlesen…

Saul Friedländer im Bundestag – als Historiker und Zeitzeuge

Ein guter und sinnvoller Brauch, dort das Rednerpult einmal für einen Außenstehenden freizugeben… einmal zuzuhören, wie die deutsche Gesellschaft, die deutsche Politik und der Umgang mit der deutschen Geschichte, von außen betrachtet, aussieht. Saul Friedländer ist für diese Aufgabe eine gute Wahl. In seinem Lebenslauf weist er die kaum glaublichen Erlebnisse und Erfahrungen auf, die weiterlesen…