Tiergartener Gedenken an die “Reichskristallnacht” 1938

Dafür seien nur stellvertretend drei Orte genannt. Der Güterbahnhof Moabit / Gleis 69, Levetzowstraße – Synagoge und Sammellager, Siegmundshof – Adass Jisroel. An allen Orten gestalteten Schülerinnen und Schüler eine Gedenkzeremonie und trugen entsprechende Texte vor. In der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule begann die Feierstunde in der Aula mit einer Begrüßung durch die Schulleiterin Annedore Dierker. Es folgte weiterlesen…

Seyran Ates in St. Johannis

Die Reformationsgottesdienste ändern sich, die Themen der Predigten an diesem Tag auch. Sie sind vielleicht weniger rückwärts gewandt und lassen eher nach rechts und links schauen, zu unseren Nächsten. So hielt am diesjährigen Reformationstag Seyran Ates, die Gründerin der Ibn Rushd – Goethe Moschee, die Predigt in der St. Johannis-Kirche in Tiergarten. Es war ihre weiterlesen…

Dessau erhält wieder eine Synagoge

Eine Einladung zur Grundsteinlegung für eine Synagoge bekommt man nicht alle Tage. Deshalb habe ich auch nicht gezögert, am 8. November nach Dessau zu fahren. Die Jüdische Gemeinde dort veranstaltete an diesem Tag mit der Stadtverwaltung zusammen ein Gedenken an die “Reichskristallnacht” und gab bei dieser Gelegenheit auch den Beschluss für den Neubau einer Synagoge weiterlesen…

9. November 1938 – Wissen weitergeben

Wir hatten an diesem Tag der Erinnerung die Möglichkeit, einer Gruppe von 30 Konfirmanden aus der ev. Kirchengemeinde Tiergarten unsere Ausstellung vorzustellen. Es war ja gerade unser Wunsch gewesen, durch die Ausstellung “jüdische Ärzte und Apotheker in Tiergarten” die Geschichte dieses Stadtteils stellvertretend für die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts auch jüngeren Menschen begreifbar zu weiterlesen…

….das kann kein Zufall sein.

Manchmal denkt man, das kann kein Zufall sein: Auf der Suche nach einem guten Bild von Moritz Borchardt stieß ich in dem gerade kürzlich erschienenen Buch “Verraten – Vertrieben – Vergessen. Werk und Schicksal nach 1933 verfolgter deutscher Hirnchirurgen” von Ulrike Eisenberg, Hartmut Collmann und Daniel Dubinski auf ein Passendes. Die Verlegerin Frau Nora Pester weiterlesen…

Vernissage im Meerbaumhaus

Die Vorbereitungen eines Jahres haben ihr Ziel erreicht: Gestern konnten wir mit über sechzig interessierten Gästen im einladenden Ambiente des Meerbaumhaus die Ausstellung “Jüdische Ärzte und Apotheker in Tiergarten” eröffnen. Dem Thema entsprechend waren viele Berufskolleginnen und -Kollegen gekommen. Daneben konnten wir aber auch viele auf unterschiedliche Art und Weise dem Bezirk Tiergarten verbundene Besucher weiterlesen…

Mahnmal Levetzowstraße – die allerletzten Arbeiten – Einweihung?

Nachdem der Elektroanschluß von einem Fachmann (?) geprüft und als funktionstüchtig betrachtet worden ist, mußte jetzt die Elektrofirma, die die Hintergrundbeleuchtung der Flammenwand installieren soll, feststellen, dass der Anschluss eben nicht funktioniert. Das hat zur Folge, dass das gerade gelegte Pflaster wiederaufgerissen werden muß und das Kabel bis zum Verteiler aufgegraben wird. Vielleicht läßt sich weiterlesen…

Mahnmal Levetzowstraße – die letzten Arbeiten

In den diesen Tagen erfolgen die Abschlußarbeiten am Mahnmal Levetzowstraße. Die einzelnen Stämme der Buchenhecke sind im Boden fest verankert und fixiert worden. Breite Spanngurte halten die Wurzelballen fest. Außerdem ist das nachträglich bewilligte Bewässerungssystem installiert worden. So kann die Firma Mittendorf die Hecke in den nächsten vier Jahren, in denen sie die Gewährleistung und weiterlesen…

Statt eines Denkmals ein Ort der Aufklärung

In der Diskussion um den Charakter eines Mahnmals, dass an die Opfer des verbrecherischen Angriffskriegs auf Deutschlands Nachbarn im Osten, insbesondere an Polen, erinnern soll, lehnt Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, eine “Nationalisierung” der Opfer ab. Axel Drecoll, Direktor der Stiftung Brandenburgischer Gedenkstätten, fordert stattdessen einen Ort der Begegnung weiterlesen…

Nur Schweigen auf Kollhoffs “antisemitische Flaschenpost”?

Ulrike von Hirschhausen geht im Tagesspiegel vom 20.Oktober 2019 auf die Veröffentlichungen in Arch+ Heft 235 aus diesem Jahr ein. Auf den Hinweis, dass Kollhoff das Ezra Pound – Zitat : ” Bei Usura hat keiner ein Haus von gutem Werkstein. Die Quadern wohlbehauen, fugengerecht, dass die Stirnfläche sich zum Muster gliedert” auf dem Walter-Benjamin-Platz weiterlesen…