28 polnische Bürgermeister

In der letzten Woche fand in der Topographie des Terrors die Vorstellung des Buches „Polnische Bürgermeister und der Holocaust“ statt. Nach einer Terminverschiebung im November 2025 und einem „Wortwechsel“ in der FAZ konnten sich alle Beteiligten der Aufmerksamkeit sicher sein, als der Termin jetzt Anfang März nachgeholt wurde. Zu Beginn bezog sich Andrea Riedle als weiterlesen…

Erinnerung an mutigen Widerstand

In der letzten Woche fand wieder die alljährliche Veranstaltung zur Erinnerung an den Protest der Frauen Februar 1943 in der Rosenstraße statt. Im Rahmen der sogenannten Fabrikaktion hatten SS und Gestapo mehrere Tausend Berliner Juden von ihrem Arbeitsplatz weg verhaftet und an verschiedenen Orten in Berlin festgehalten, u.a. in der Synagoge Levetzowstraße, im Clou in weiterlesen…

AMCHA berichtet.

In der letzten Woche lud AMCHA Deutschland zu der gut besuchten Tagung „Sequenzen. Nie befreit?“ ein. Dabei konnten die TeilnehmerInnen Aktuelles zu der Arbeit dieses Vereins und zum Schicksal von Holokaust-Überlebenden und Nachkommen erfahren. Vier Panels präsentierten sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten . Unter der Überschrift SCHWEIGEN (1945 – 1980) wurde die fehlende Auseinandersetzung mit den weiterlesen…

Unser Stilles Gedenken am Gleis 69.

Wir haben dieses Mal wieder die Abendstunden für unser Stilles Gedenken gewählt. Da fällt es leichter, die Gedanken zu sammeln, wenn der Verkehrslärm von der Ellen-Epstein-Straße abebbt und der Parkverkehr auf dem Parkplatz des unmittelbar angrenzenden Lebensmittel-Discounter zurückgeht.Als wir schließlich einen Kreis von Kerzen aufgestellt hatten – trotz Kälte und klammer Finger – , hörten weiterlesen…

Holocaust-Gedenktag am Gleis 69 – Beeindruckende Lesung der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule

Eine feine Schneeschicht bedeckte das Areal des Gedenkortes am frühen Nachmittag des 27. Januar. Bei 0°C und bedecktem Himmel versammelte sich eine kleine Menschenmenge rund um das Gleis, um den Entrechteten und Ermordeten am Tag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau zu gedenken. Zu Beginn wandte sich zunächst Jelisaweta Kamm (Bündnis 90/Die Grünen), Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte, weiterlesen…

Befreiung von Auschwitz – wir erinnern.

Auch wenn dieses Ereignis jetzt 81 Jahre zurückliegt, und kaum einer der jetzt Lebenden es damals bewußt erlebt hat, ist es eine wichtige Aufgabe, sich und die nächsten Generationen daran zu erinnern.Seit etlichen Jahren gilt in Moabit die Verabredung zwischen der Ibn Rushd – Goethe Moscheegemeinde, der Ev. Kirchengemeinde Tiergarten, der Initiative Thomasiusstraße und Gleis weiterlesen…

Das Französische Gymnasium lud ein . . .

Der traditionelle Tag der Offenen Tür im Französischen Gymnasium bot wieder Gelegenheit für Begegnungen. Wir nutzten diesen Tag heute, um die SchülerInnen und ihre Lehrerin zu treffen, die an unserem langjährigen Projekt beteiligt sind. So konnten wir ihnen von den Baufortschritten am Bundespräsidialamt berichten und von den ersten Kontakten, um die Veranstaltung für die Zweitenthüllung weiterlesen…

Eindrücke aus Leipzig

Kommt der Reisende in Leipzig mit der Bahn an, stößt er bald in der Nähe des Hauptbahnhofes auf den Brühl, eine der bekanntesten Straßen im alten Geschäfts-und Messeviertel der Stadt. Heute wirkt der Brühl wie eine gut besuchte Einkaufsstraße ähnlich der Zeil in Frankfurt oder dem Kurfürstendamm in Berlin. Bis Anfang der Dreissiger Jahre aber weiterlesen…

Kein namenloses Grab für Salo Drucker

Bei unserer Suche nach Salo Druckers Grab in Weißensee hatten wir im August 2024 keinen Hinweis auf eine Beschriftung seines Grabsteins gefunden. Bei einem weiteren Besuch im September diesen Jahres ließen sich nach einer sorgfältigen Reinigung des Grabsteins und bei genauer Betrachtung Reste einer Beschriftung erkennen. Aber nur ein Eingeweihter vermochte auch Teile der Schrift weiterlesen…

Späte Anerkenntnis der Schuld

Volkstrauertag – Friedenssonntag – die evangelischen Berliner Kirchengemeinden dachten heute auch an die Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkrieges vor allem auf ihren Friedhöfen zu schwerer körperlicher Arbeit gezwungen worden waren. Sie lebten in einem Gefangenenlager auf dem früheren Friedhof Jerusalem V in der Hermannstraße, unter unwürdigen Bedingungen untergebracht. Heute befindet sich an diesem Ort weiterlesen…