Zu lange – zu spät.

Von der Entdeckung des zerstörten Angesicht von Rabbi Menachem Schneerson und und der Information der zuständigen Verwaltung am 1. Januar 2026 bis zur Wiederherstellung der Stele Ende April 2026 hat es wirklich vier Monate gedauert. Das heißt, dass diejenigen, die diese Tat gezielt ausgeführt haben, damit vier Monate ihre Botschaft ungehindert verbreiten konnten .Gleichzeitig beschäftigten weiterlesen…

Buchvorstellung im Exilmuseum

Bereits 2021 machten wir die Bekanntschaft von Ruth Ur, als sie für die Freunde von Yad Vashem eine Besichtigungsfahrt durch Berlin organisierte. Diese Fahrt führte zu den verschiedenen Orten, von denen die Berliner Juden ab Oktober 1941 deportiert worden waren. 2023 veranlasste Ur eine hochinteressante Ausstellung von Gegenständen, die mit sechzehn Schicksalen aus Deutschland vertriebener weiterlesen…

Die Kreise schließen sich.

Am Gesundheitsamt Wedding war die Gedenktafel für Salo Drucker Jahrzehnte lang ein vertrautes Bild. Als plötzlich der Abriss des Gebäudes bevorstand, galt es zumindest, die Tafel in Obhut zu nehmen. Lange stand sie dann bei der Historischen Gesellschaft zu Berlin zur Aufbewahrung, bis es in der Reinickendorfer Straße Neubaupläne für das Grundstück gab. Ein Anlass, weiterlesen…

Holokaust – was konnte der Einzelne in Erfahrung bringen?

Seit Ende März ist in der Topographie des Terrors eine klug konzipierte und kreativ kuratierte Ausstellung zu sehen. Am 24. März 2026 fand die Eröffnung vor einem großen Publikum statt. Dr. Andrea Riedle eröffnete als Direktorin der Stiftung die Veranstaltung und erläuterte das Konzept der Ausstellung. Zentral waren die Fragen an die Tätergeneration: Wann hat weiterlesen…

Unverhoffte Konfrontation

Unser Gründungsmitglied B.V. ist unverhofft mit dem Schicksal zweier ihrer Tanten konfrontiert worden. Über die Genealogie-Seite geni.com erhielt sie die Anfrage, ob sie mit zwei Frauen aus einem Außenlager des KZ Ravensbrück verwandt sei. Die Mädchennamen der beiden stimmten, ein beigelegtes Foto half aber nicht weiter. Erst der Kontakt mit einer kleinen Gruppe von zivilgesellschaftlich weiterlesen…

28 polnische Bürgermeister

In der letzten Woche fand in der Topographie des Terrors die Vorstellung des Buches „Polnische Bürgermeister und der Holocaust“ statt. Nach einer Terminverschiebung im November 2025 und einem „Wortwechsel“ in der FAZ konnten sich alle Beteiligten der Aufmerksamkeit sicher sein, als der Termin jetzt Anfang März nachgeholt wurde. Zu Beginn bezog sich Andrea Riedle als weiterlesen…

Erinnerung an mutigen Widerstand

In der letzten Woche fand wieder die alljährliche Veranstaltung zur Erinnerung an den Protest der Frauen Februar 1943 in der Rosenstraße statt. Im Rahmen der sogenannten Fabrikaktion hatten SS und Gestapo mehrere Tausend Berliner Juden von ihrem Arbeitsplatz weg verhaftet und an verschiedenen Orten in Berlin festgehalten, u.a. in der Synagoge Levetzowstraße, im Clou in weiterlesen…

AMCHA berichtet.

In der letzten Woche lud AMCHA Deutschland zu der gut besuchten Tagung „Sequenzen. Nie befreit?“ ein. Dabei konnten die TeilnehmerInnen Aktuelles zu der Arbeit dieses Vereins und zum Schicksal von Holokaust-Überlebenden und Nachkommen erfahren. Vier Panels präsentierten sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten . Unter der Überschrift SCHWEIGEN (1945 – 1980) wurde die fehlende Auseinandersetzung mit den weiterlesen…

Unser Stilles Gedenken am Gleis 69.

Wir haben dieses Mal wieder die Abendstunden für unser Stilles Gedenken gewählt. Da fällt es leichter, die Gedanken zu sammeln, wenn der Verkehrslärm von der Ellen-Epstein-Straße abebbt und der Parkverkehr auf dem Parkplatz des unmittelbar angrenzenden Lebensmittel-Discounter zurückgeht.Als wir schließlich einen Kreis von Kerzen aufgestellt hatten – trotz Kälte und klammer Finger – , hörten weiterlesen…

Holocaust-Gedenktag am Gleis 69 – Beeindruckende Lesung der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule

Eine feine Schneeschicht bedeckte das Areal des Gedenkortes am frühen Nachmittag des 27. Januar. Bei 0°C und bedecktem Himmel versammelte sich eine kleine Menschenmenge rund um das Gleis, um den Entrechteten und Ermordeten am Tag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau zu gedenken. Zu Beginn wandte sich zunächst Jelisaweta Kamm (Bündnis 90/Die Grünen), Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte, weiterlesen…