In der Pandemie – digitale Angebote der Topographie des Terrors

Auch die Topographie des Terrors stellt sich auf die aktuelle Situation ein und bietet ihren früheren Besuchern jetzt digitale Informationen an. Das Angebot soll in Kürze erweitert werden. Wir empfehlen, es zu nutzen.art- Hier die Ankündigungen der Topographie: Das Ende. Kampf bis in den Untergang. NS-Deutschland 1944/4521. November 2011Sir Ian Kershaw im Gespräch mit Reinhard weiterlesen…

Beate und Serge Klarsfeld – ein bemerkenswertes deutsch-französisches Paar

In einem längeren Gespräch mit Beate und Serge Klarsfeld berichtete Jürgen König am 26.03.2020 im Deutschlandfunk über ihr Leben und Ihre jahrzehntelange gemeinsame Arbeit. Beate Klarsfeld stammte aus Berlin und war 1960 als Au Pair-Mädchen nach Paris gegangen. Dort lernte sie ihren Mann Serge Klarsfeld kennen. Er stammte aus einer jüdischen Familie aus Rumänien. Seine weiterlesen…

Curt Lutz – in Ungarn unvergessen

Im Deutschlandfunk erinnert heute Bert-Oliver Manig an den Schweizer Diplomaten Carl Lutz. Ursprünglich deutlich antisemitisch eingestellt änderte er im weiteren Leben seine Haltung und setzte sich 1944 bei der Verfolgung der Budapester Juden persönlich gegenüber Eichmann für deren Rettung ein. Durch die eigenmächtige Ausgabe von Schweizer Schutzpässen und ihre Unterbringung in Schutzhäusern der Schweizer Gesandschaft weiterlesen…

Solidarität der Religionen in der Pandemie

Am heutigen Sonntag feierten drei Weltreligionen gemeinsam einen Fürbittgottesdienst aus Anlass der Coronavirus-Pandemie. Der Gottesdienst fand in der Kirche Maria Regina Martyrum in Berlin Plötzensee statt und wurde im rbb übertragen. Neben der Rabbinerin Gesa Ederberg und der Imamin Andrea Reinmann nahmen der evangelische Bischof Christian Stäblein und der katholische Bischof Heiner Koch daran teil. weiterlesen…

Erinnerung in der Rosenstraße

Ein unvergessenes Datum ist das vom 27. Februar 1943 : die Fabrikaktion und die Festsetzung der letzten Berliner Juden in der Rosenstraße. Joseph Goebbels war seinem Ziel, Berlin judenfrei zu machen, bereits sehr nahe gekommen. Die Jüdinnen und Juden waren an ihren Arbeitsplätzen, auf den Straßen , in ihren Wohnungen aufgegriffen und in die Rosenstraße weiterlesen…

Brauchen wir noch Stolpersteine?

Im Februar 2019 fand in Berlin die Tagung “Steine des Anstoßes oder normiertes Ritual. Zur Rolle des Stolperstein-Projekts in den Erinnerungskonflikten der Gegenwart” statt. Veranstalter waren die Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Jetzt liegt der Tagungsbericht vor. Beim Lesen werden mehrere Aspekte deutlich. Gunter Demnig hat mit der Gründung einer weiterlesen…

German Jewish History Award und der Gedenkort

Am 27. Januar 2020 wurden zum zwanzigsten Mal die German Jewish History Awards verliehen. Die Preisverleihung war Teil der Berliner Parlamentsveranstaltungen zum Internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Januar. Die Obermayer-Stiftung aus den USA lobt diesen Preis jährlich für deutsche Bürgerinnen und Bürger aus, die sich für die Bewahrung jüdischer Geschichte engagieren und einen Beitrag zum jüdisch-deutschen weiterlesen…

Sobibor – die Täter werden sichtbar

Jahrelang gab es über das Vernichtungslager Sobibor nur relativ geringe Kenntnisse. Zusammen mit Treblinka und Belzec im Rahmen der “Aktion Reinhardt” entstanden war es vom Mai 1942 bis zum Aufstand im Oktober 1943 in Betrieb. Anschließend wurde es zerstört, sein Gelände bepflanzt und damit in seiner ursprünglichen Form nicht mehr erkennbar. Erst durch offizielle archäologische weiterlesen…

Lichter-gegen-Dunkelheit

Gemeinsam mit vielen anderen Gedenkorten setzen wir ein Zeichen gegen Menschenfeindlichkeit.https://www.lichter-gegen-dunkelheit.de/ http://gleis69.de/projekte/aktuelle-projekte/lichter-gegen-dunkel-bilder-bewahren-erinnerung Der Gedenkort Güterbahnhof Moabit – Berlins größter Deportationsbahnhof. Von hier fuhren 30 000 jüdische Menschen nach Osten in den Tod. – Lichtinstallation gestaltet von Gleis 69 e.V. und Janine Iten zusammen mit der Theodor Heuss-Gemeinschaftsschule.art-

Ein gemeinsames Zeichen – Befreiung von Auschwitz vor 75 Jahren

Im dritten Jahr haben sich am 26. Januar 2020 Menschen in der Thomasiusstraße in Berlin-Moabit getroffen, um dort die 114 Stolpersteine zu putzen. Dabei gedachten die Menschen aus der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee, der Ev. Kirchengemeinde Tiergarten, aus der Thomasiusstraße und von Gleis 69 e.V. der Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz vor 75 Jahren durch die Rote Armee. Und weiterlesen…