„Sie wollten leben“. Auftaktveranstaltung am 15.10.26 in der Gedächtniskirche.

Die Eröffnung des Gesamtprojektes findet am Donnerstag, 15. Oktober 2026, um 19 Uhr, in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche statt. Die Evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde mit der Pfarrerin Kathrin Oxen, der Moabiter Verein „Gleis 69 e.V.“ mit dem Vorsitzenden Dr. Thomas Abel, die regionalen Berliner Stolperstein-Initiativen und weitere Institutionen sind Kooperationspartner. Für die Reden konnten Dr. Eva Umlauf, Auschwitzüberlebende weiterlesen…

Ungarischer Besuch am Gleis 69

Vor 14 Tagen hatten wir Gelegenheit, den Gedenkort Güterbahnhof Moabit der ungarischen Journalistin Gabi Valaczkay und dem ungarischen Fotografen Krisztián Bócsi zu zeigen. Da wir ein ungarisches Gründungsmitglied in unserem Verein haben, war dieses Treffen so etwas wie ein „Heimspiel“. Die Gäste hatten sich auf unserer Website bereits gut informiert, sodass wir im Gespräch schnell weiterlesen…

Der Güterbahnhof Moabit – Eisenbahngeschichte und Zeitgeschichte. Eine Ausstellung in der Hansabibliothek.

. 135 Jahre Deutsche Eisenbahngeschichte und gleichzeitig fast alle Stationen der jüngeren deutschen Geschichte – das alles lässt sich sich am ehemaligen Güterbahnhof Moabit ablesen.Unsere Ausstellung versucht das, wie in einem Kompendium sichtbar zu machen. Dabei liegen die Schwerpunkte auf der Zeit des Deportationsbahnhofes 1942 – 1944 und auf dem 2017 dort entstandenen Gedenkort.Seit dem weiterlesen…

Ein berührender Abend am Mahnmal Synagoge Levetzowstraße

Auch diese Mal hatte unser jährliches Treffen zum 1. Oktober am Mahnmal Synagoge Levetzowstraße etwas Besonderes. Unser vertrauter Kreis war gut vertreten, etliche neue Gäste waren dabei. Der Gedenkort war mit Kerzen umgeben und mit Blumen geschmückt. Das Wetter hätte nicht besser sein können. Zu Beginn haben wir uns an die Situation am1.Oktober 1941 erinnert, weiterlesen…

Wenig bekannte deutsche Verbrechen in Pomerellen.

Manchem wird der Begriff des „Bromberger Blutsonntag“ im Zusammenhang mit dem deutschen Überfall auf Polen begegnet sein, einer Erzählung, die von der Goebbelschen Propaganda geprägt und so instrumentalisiert worden ist, dass sie auch nach Kriegsende weiterhin im deutschen Schrifttum auftauchte. Stattdessen ist über die massenhaften Verbrechen bei Kriegsbeginn in Pomerellen, dem ehemaligen Westpreußen mit den Städten Thorun/Thorn, Bydgoszcz/Bromberg, Wejherowo/Neustadt weiterlesen…

Juden in der Neumark

Bei der Fahrt entlang der Oder stromaufwärts kann man bei Schwedt auf die rechte Oderseite wechseln und befindet sich in der früheren Neumark. Sie gehörte vor 1945 zu Brandenburg. Um Chojna/ Königsberg i.N. finden sich etliche kleine Städte, in denen man das Gefühl hat, dass die Zeit an ihnen vorbeigegangen ist. So die kleine Stadt weiterlesen…

Das Dazwischen in der Akademie

In dieser Woche wurde in der Akademie der Künste die Ausstellung „Metaxy“ eröffnet. Sie schließt inhaltlich an die vorangegangene Ausstellung „The Great Repair“ an, die gerade in Nairobi zu sehen ist. Metaxy zeigt das Dazwischen – in den geschichtlichen Umbrüchen, in den Zeiten zwischen Krieg und Frieden, im Raum zwischen Zerstörung und Wiederaufbau. Hier wird weiterlesen…

Bekenntnis zum Bauhaus

Im BauNetz Newsletter vom 21.08.2026 wird auf einen Aufruf der Akademie der Künste hingewiesen,in dem sich die UnterzeichnerInnen gegen die Angriffe der AfD auf das BAUHAUS wenden. Als Irrweg der Moderne und Ausdruck von Identitätslosigkeit bezeichnet die AfD das heute zum UNESCO-Welterbe zählende Bauhaus und droht unter anderem damit, bei einem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt der weiterlesen…

Der andere Holokaust

Im Januar dieses Jahres erschien in der FAZ ein längerer Artikel von Magdalena Saryusz-Wolska. Er beschäftigte sich mit einer weniger bekannten Seite des Holokaust in Osteuropa. Die Autorin ist Direktorin des Deutschen Historischen Institutes in Warschau, das zur Zeit auch mit der Kartierung von Massengräbern im östlichen Polen beschäftigt ist. Es gibt aber bereits eine weiterlesen…

Was es braucht . . .

Es braucht einen Schweizer Pfarrer, dem die Geschichte seines Landes gegenwärtig ist, ein Bahnwärterhaus und einen Kreis von kreativen und beharrlichen Menschen . . . dann entsteht daraus die einzige Gedenkstätte der Schweiz, die sich mit dem Verhalten des Landes gegenüber jüdischen Flüchtlingen auseinandersetzt. . . . und sich nur durch Spenden finanziert. Johannes Czwalina weiterlesen…