Langzeitstudie der Universität Leipzig – Ausländerfeindlichkeit in Deutschland

Der Deutschlandfunk berichtet am 7. November 2018 von einer aktuellen Untersuchung der Universität Leipzig zur Einstellung der deutschen Bevölkerung: Ein Drittel der Deutschen Bevölkerung sind der Meinung, daß Ausländer das deutsche Sozialsystem ausnutzen. Die Ablehnung von Muslimen und mehr noch die von Sinti und Roma nimmt erheblich zu. 55 % der Befragten fühlen sich wegen weiterlesen…

Chemnitz anders

Für die aktuelle Situation in dieser Stadt, und damit auch stellvertretend für unser gesamtes Gemeinwesen, gibt es eine große Anzahl von Ursachen und Gründen, die aufzuzählen diesen Beitrag einfach sprengten. Eine der wichtigsten Aufgaben besteht jetzt aber unstrittig darin, der nächsten Generation ein umfassendes und kritisches/ selbstkritisches Geschichtsbild zu vermitteln und sie zu sozial und weiterlesen…

Si tacuisses, Benedicte XVI

. . . die Synagoga mit dem Schleier vor den Augen, den zerbrochenen Speer als Zeichen der Besiegten in der Rechten, so findet man ihre Darstellung noch in vielen Kirchen aus dem Mittelalter. Sind wir heute über diese Sichtweise hinausgekommen? Die Veröffentlichung von Joseph Ratzingers Beitrag «Gnade und Berufung ohne Reue. Anmerkungen zum Traktat ‹De weiterlesen…

Studie der TU Berlin belegt Zunahme des Antisemitismus im Internet

Der Deutschlandfunk berichtet am 18. Juli 2018 über eine Zunahme von antisemitischen Äußerungen im Netz. Das belegt eine Langzeitstudie von Monika Schwarz-Friesel, Leiterin des Fachbereiches Allgemeine Linguistik der Technischen Universität Berlin. Sie hat dazu auf YouTube, Facebook, Twitter, in Fangemeinden sowie in den Kommentarspalten von “Süddeutsche”, “Zeit” und Co. wurden 265.000 Kommentare mit Schlagwörtern wie weiterlesen…

Frau Dr. Nora Pester geht mit ihrem Verlag Hentrich & Hentrich nach Leipzig

Frau Dr. Nora Pester hat sich unter dem Eindruck massiver Mietpreissteigerungen für ihre Verlagsräume in der Wilhelmstraße dazu entschlossen, mit ihrem Verlag zum 1.9.2018 nach Leipzig umzuziehen.  Wir haben Frau Dr. Pester bei verschiedenen Gelegenheiten als ausgesprochen hilfreich erlebt. Auch ihr regelmäßiger literarischer Salon war eine Bereicherung. An ihrer guten Vernetzung mit den jüdischen Institutionen weiterlesen…

Späte Ehrungen für Inge Deutschkron, Margot Friedländer und Otto Weidt

Der Landespressedienst vom 17.04.2018 meldet : Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, schlägt vor, Inge Deutschkron und Margot Friedländer  die Ehrenbürgerwürde des Landes Berlin zu verleihen. In der Europacity wird jetzt der Otto-Weidt-Platz gebaut, Namensgeber des Platzes ist Otto Weidt (*2.5.1883 – †22.12.1947), der während der Zeit des Nationalsozialismus von der Deportation bedrohte jüdische weiterlesen…

Vermögensverwertungsstelle der Oberfinanzdirektion Berlin-Brandenburg – Vergangenheit bewältigt?

  Wer die Berliner Gedenktafel für die Vermögensverwertungsstelle der Oberfinanzdirektion Berlin – Brandenburg ( frühere Adresse Alt-Moabit 143-145 ) sucht, muß hartnäckig sein. Mit etwas Glück findet er sie dann vor der Feuerwache Tiergarten in der Elisabeth-Abegg-Straße. Am 24. Juni 1994 wurde sie an der ehemaligen Zufahrt zum Hauptzollamt Berlin-Packhof enthüllt. Dabei war sie auf weiterlesen…

Wann wird Potsdams neue Synagoge eingeweiht?

Wenn alles gut geht, wird die Einweihung 2022 stattfinden. Zehn Jahre später, als ursprünglich geplant. Jana Haase berichtet im Tagesspiegel vom 26. März 2018, wie langwierig der bisherige Einigungsprozeß zwischen der jüdischen Gemeinde Stadt Potsdam und der Synagogengemeinde Potsdam verlaufen ist. Nach dem Raumkonzept wird jetzt über die Fassadengestaltung verhandelt. Architekt Jost Haberland präsentierte dazu weiterlesen…

Stolpersteine für Sinti Familie

Der Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V. gibt die Stolpersteinverlegung für die Familie Adler in der Großen Hamburger Str. 40 in Berlin-Mitte bekannt: Am Samstag, den 17. März 2018, um 10.45 Uhr wird der Kölner Künstler Gunter Demnig acht Stolpersteine in Erinnerung an Mitglieder der Familie Adler verlegen. In Berlin wurden in den letzten weiterlesen…

Züge ins Leben

“Züge ins Leben” brachten jüdische Kinder während der Zeit des Dritten Reiches auch aus Österreich in Sicherheit, häufig als einzige Überlebende der ganzen Familie. – Hans Menasse berichtet heute als Neunzigjähriger vor Potsdamer Schülern von seinen damaligen Erfahrungen. – Gleichzeitig wird im Österreichischen Kulturinstitut eine Ausstellung mit Fotos gezeigt, die die Habseligkeiten von ca. 2800 weiterlesen…