Der Fall “Jüdisches Museum Berlin” – was können wir daraus lernen?

Es ist tröstlich, daß nach den ersten aufgeregten Stimmen sich jetzt auch unabhängige Geister wie Moshe Zimmermann, Shimon Stein und Micha Brumlik zu Worte melden. Sie sprechen direkt eine Interessenidentität zwischen dem Zentralrat und der aktuellen israelischen Regierung an. Das Verhalten der offiziellen bundesdeutschen Politik wird als “prophylaktisch-ängstlich” beschrieben, wenn nur der leiseste Anschein der weiterlesen…

Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire – und Redefreiheit!

Wenn heute in Berlin eine jüdische Institution als weltoffene Plattform für gesellschaftlich aktuelle und relevante Diskurse wahrgenommen wird, so ist es das Jüdische Museum Berlin. Seine vielfältigen Angebote und Veranstaltungen haben entschieden dazu beigetragen, stetig und beharrlich gegen die dem Judentum zugeschriebenen Stereotypien anzugehen. Wie … allgemein vorhandener Reichtum verbunden mit bedenklichem Geschäftsgebaren, verborgene Beziehungen weiterlesen…

Lotte Laserstein-Ausstellung wieder in der Berlinischen Galerie zu sehen

Ein deutliches Aufatmen war zu ahnen, als die akute Sperrung der Berlinischen Galerie in den letzten Tagen wieder aufgehoben wurde. Sie war wegen des Verdachts ernsthafter baulicher Mängel am Dach notwendig geworden. Damit kann auch die bemerkenswerte Lotte Laserstein-Ausstellung wieder besichtigt werden. Laserstein ( * 28.11.1898) gehörte zu den ersten Malerinnen, die ihre akademische Ausbildung weiterlesen…

Köthen – eine alte deutsche Stadt

Kommt man zum ersten Mal nach Köthen in Anhalt, schließt man von den Gebäuden und den Resten der mittelalterlichen Stadtbefestigung auf ein ehrwürdiges Alter dieser Stadt. Ja, hier feierten die Einwohner vor einiger Zeit das 900jährige Bestehen Köthens. Das mittlerweile vierte Rathaus am Marktplatz ist jetzt aber erst gut 100 Jahre alt, im Renaissance-Stil erbaut, weiterlesen…

Berliner Gedenktafel für Peter Zadek

Am 20. Mai 2019 lud der Berliner Senator für Kultur und das Aktive Museum zu einer Ehrung für den großen Theatermacher Peter Zadek nach Wilmersdorf ein. Dort in der Offenbacher Straße 24 war Zadek am 19. Mai 1926 in eine gutbürgerliche jüdische Familie geboren worden. Der Vater, ein Kaufmann, hatte nach Hitlers Machtergreifung schon früh weiterlesen…

Ein Gedanke wird Wirklichkeit – die Filmreihe über Jüdisches Leben in Moabit

Als Kino für Moabit vor zwei Jahren die erste Auflage der STADTGESICHTER zeigte, konnte ich mit Vergnügen die mir vertrauten Moabiter Straßen und Ecken der fünfziger und sechziger Jahre wiedererkennen. Dabei kam mir der Gedanke, ob man nicht eine kleine Filmreihe über jüdische Schicksale in Moabit zusammenstellen könnte. Mittlerweile hatten sich etliche Historiker und Regisseure weiterlesen…

Die letzten Zeitzeugen erzählen – David Levin aus Bestensee

Bald werden wir sie nicht mehr hören können . . . wenn sie kaum Glaubliches aber Menschenmögliches berichten. Wir stehen dann vor historischen Orten, Gedenkstätten, durchblättern Dokumentationen und Biographien und können es doch kaum begreifen. Es bleibt die beständige Aufgabe der älteren Generationen zu versuchen, den Jüngeren die Geschichte nahezubringen, zu erklären, verständlich zu machen weiterlesen…

Besuchen Sie “Jerusalem”

Im Jüdischen Museum Berlin kann man die sehenswerte Ausstellung über Jerusalem ” Welcome to Jerusalem “ jetzt noch bis Ende April 2019 besichtigen, sie ist erstaunlich umfangreich und vielseitig. Nach Ansicht der israelischen Regierung zeige sie überproportional die arabische Sichtweise, auch einzelne andere Stimmen haben sich dieser Meinung angeschlossen. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild. weiterlesen…

Israels neue Freunde

Unter dieser Überschrift schreibt Malte Lehming im Tagesspiegel vom 2. Februar 2019 einen umfangreich recherchierten Artikel über neue Koalitionen zwischen rechts gerichteten Parteien in Europa, der augenblicklichen, israelischen Regierung Netanjahu und der mit ihr verbundenen Siedlerbewegung. Man fragt sich, wer sind ihre gemeinsamen Feinde? Nach Frau von Storch / AfD in einem Radiosender, der der weiterlesen…

Die Gedenktafel für Ernst Boris Chain ist gefunden – am richtigen Ort?

Mit Hilfe des Bürgermeisters Stephan von Dassel, der Kulturabteilung des Bezirks Mitte und der Historischen Kommission zu Berlin wurde die Berliner Gedenktafel für den Nobelpreisträger Ernst Boris Chain im Gebäude der Staatsanwaltschaft Berlin in der Turmstr. 22 lokalisiert.Ob dieser Ort fernab eines allgemeinen Publikumsverkehr der beabsichtigten Ehrung für den Nobelpreisträger entspricht, muß noch einmal in weiterlesen…