
Gestern war ein wichtiger Tag für die geplante Verlegung der beiden Berliner Gedenktafeln im ehemaligen Krankenhaus Moabit. Es handelt sich um die Gedenktafeln für die 1933 vertriebenen jüdischen Ärztinnen und Ärzte des Krankenhauses. Wir waren mit einem Vertreter der Eigentümergemeinschaft des Hauses B (Turmstr. 21) und der Vertreterin des bezirklichen Denkmalschutzes verabredet. Von beiden Seiten benötigten wir die Zustimmung für unser Vorhaben, die Tafeln sichtbar an der Straßenfront in der Turmstr. 21 anzubringen.

Zur besseren Verdeutlichung unseres Vorhabens hatten wir am geplanten Ort Fotos der Gedenktafeln befestigt. Anhand des unmittelbaren Eindrucks und weiterer Informationen und Argumente gelang es uns, alle Beteiligten von der Sinnhaftigkeit des Ortes und der Anordnung zu überzeugen.
Damit sind wir einen Schritt weiter gekommen. Einen Fachbetrieb zur Restaurierung der Fassade am Haus B haben wir bereits gefunden. Wegen der nicht ganz ungefährlichen Abnahme der Porzellantafeln am jetzigen Ort hoffen wir auf die Expertise der Techniker vom Aktiven Museums. Es sind also noch einige Klippen auf dem Weg zu einem erfolgreichen Ende unseres Vorhabens zu umschiffen.
red-