
Die Eröffnung des Gesamtprojektes findet am Donnerstag, 15. Oktober 2026, um 19 Uhr, in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche statt. Die Evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde mit der Pfarrerin Kathrin Oxen, der Moabiter Verein „Gleis 69 e.V.“ mit dem Vorsitzenden Dr. Thomas Abel, die regionalen Berliner Stolperstein-Initiativen und weitere Institutionen sind Kooperationspartner.
Für die Reden konnten Dr. Eva Umlauf, Auschwitzüberlebende und Präsidentin des Internationalen Auschwitzkomitees und Petra Rosenberg, Vorsitzende der Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn, gewonnen werden.
Am Programm beteiligen sich Dr. Christoph Kreutzmüller als stellvertretender Projektleiter von »LastSeen: Bilder der NS-Deportationen«, die Schauspielerin Hanna Schygulla, die MusikerInnen Liz Erber & Heiko Michels, Lello Franzen & Janko Lauenberger sowie Georg Schupelius, der Jugendchor der Staatsoper Berlin mit hebräischen Liedern, Mitglieder der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau und acht Schülerinnen der 12. Klasse des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums aus Herzberg (Elster) mit ihrer Poetry-Slam-Performance »Früher lebt leise, wenn Heute schweigt«.
Das Berliner »Theater Anu« gestaltet auf dem Vorplatz der Gedächtniskirche eine künstlerische Installation. Sie wird vom Berliner Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf gefördert.
Ehrengäste der Gedenkveranstaltung sind Michael Meisels, Theresienstadt-Überlebender, der als Baby mit seiner Mutter und Großmutter mit dem letzten Zug vom Anhalter Bahnhof, am 27. März 1945, deportiert wurde und Prof. Dr. Heinrich-Bedford-Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrats mit 356 Mitgliedskirchen in 120 Ländern und mehr als einer halben Milliarde Christen/innen.
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