Großes Interesse an Stadtspaziergang

Das Meerbaum-Haus. TAL

Fragten wir Ende Mai noch nach Interessenten für unseren geplanten Stadtspaziergang, so wurden unsere Erwartungen von der Wirklichkeit übertroffen. Unser erster angebotener Termin war nach einer Stunde ausgebucht, der folgende dann ähnlich schnell.
Das Angebot, von einer Gruppe bemerkenswerter, jüdischer Persönlichkeiten zu erfahren, deren Leben sich in Tiergarten, fußläufig um das Meerbaumhaus herum, abgespielt hatte, war offensichtlich attraktiv genug, um auch dem zuletzt heftigen Regen beim ersten Termin zu trotzen.
So führte uns der Weg vom Lubawitscher Rebbe zum liberalen Rabiner, vom Schularzt zum Kinderarzt und Gesundheitspolitiker und vom Apotheker-Drogisten zum Betreiber einer pharmazeutischen Fabrik. Auch an den Direktor des jüdischen Realgymnasium und an die Verfasserin einer bekannten Kinderbuchreihe erinnerten wir uns. Informationen zum Jüdischen Leben vor seiner Auslöschung und zur heutigen Erinnerungskultur ergänzten die Veranstaltung. Die Beteiligten waren mit der Art der Präsentation offensichtlich zufrieden, wie auch die TeilnehmerInnen heute am 18. Juni 2020. Und auf der Warteliste stehen noch weitere Interessenten. Deshalb werden wir nach den Sommerferien über eine Neuauflage nachdenken.
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Unserer besonderer Dank gilt Angelika Grigat vom Meerbaumhaus, die souverän die Organisation im Vorfeld übernommen hat.

Diese Veranstaltung wurde von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

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