
Topographie des Terrors. TAL
Gestern war ein Gastkommentar von Dr. Andrea Riedle, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors, im Tagesspiegel zu lesen. Sie nimmt dort zur Diskussion um die Erhaltung des Bunkers unter der Neuen Reichskanzlei Stellung.
Gleichzeitig aber weist sie auch auf den immer noch kaum bekannten größten Deportationsbahnhof Berlins hin. Vom Güterbahnhof Moabit sind rund 32 000 Berliner Jüdinnen und Juden in den Osten deportiert worden. Die letzten baulichen Zeugnisse wie die Deportationsrampe am Gleis 69 sind mit dem Parkplatz einer Lidl-Filiale überbaut und verrotten seit Jahren trotz vorhandenem Denkmalschutz.

Wir haben aktuell einen Offenen Brief an den Unternehmer Dieter Schwarz als Eigentümer dieses Grundstücks geschrieben und hoffen so, ihn an seine gesetzliche Verpflichtung zum Erhalt dieses Denkmals zu erinnern.

red-