Europäische Jugendliche auf jüdischem Friedhof in Budapest

Während der Besetzung Budapests durch die deutsche Wehrmacht von März 1944 bis zum Januar 1945 diente das alte jüdische Viertel für drei Monate als Ghetto. Rund 200 000 Juden mußten hier eingesperrt und eingepfercht leben. Ein Teil von ihnen wurde nach Auschwitz deportiert und dort ermordet, ein Teil starb im Ghetto an Hunger und Krankheit. weiterlesen…

Wachsamkeit und Tatkraft gegenüber rechtsradikalen Strategien

Der politisch interessierte Bürger erlebt nach den Ereignissen in Chemnitz während der letzten zwei Wochen eine leicht verunsichernde mediale Situation. Örtliche und überörtliche Medien berichten über Gewalt, Gewaltandrohungen und Hass gegenüber vermeintlich Nichtdeutschen und Rechtsverstöße im Öffentlichen Raum (z.B. Zeigen des Hitlergrußes). Der Ministerpräsident von Sachsen schwächt das öffentlich ab, der Bundesinnenminister äußert sich dazu weiterlesen…

Juden in Chemnitz tief beunruhigt

Als ich von der tiefen Beunruhigung der Jüdischen Gemeinde in Chemnitz gehört habe, hat mich das sehr betroffen und traurig gemacht. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich die Gemeinde besucht und ein längeres Gespräch mit der Gemeindevorsitzenden Frau Dr. Röcher gehabt. Bei dem Gang durch die neue Synagoge und das Gemeindehaus zeigte sie mir weiterlesen…

Chemnitz anders

Für die aktuelle Situation in dieser Stadt, und damit auch stellvertretend für unser gesamtes Gemeinwesen, gibt es eine große Anzahl von Ursachen und Gründen, die aufzuzählen diesen Beitrag einfach sprengten. Eine der wichtigsten Aufgaben besteht jetzt aber unstrittig darin, der nächsten Generation ein umfassendes und kritisches/ selbstkritisches Geschichtsbild zu vermitteln und sie zu sozial und weiterlesen…

Si tacuisses, Benedicte XVI

. . . die Synagoga mit dem Schleier vor den Augen, den zerbrochenen Speer als Zeichen der Besiegten in der Rechten, so findet man ihre Darstellung noch in vielen Kirchen aus dem Mittelalter. Sind wir heute über diese Sichtweise hinausgekommen? Die Veröffentlichung von Joseph Ratzingers Beitrag «Gnade und Berufung ohne Reue. Anmerkungen zum Traktat ‹De weiterlesen…

Fördern soziale Netzwerke Gewalt?

Die New York Times berichtet am 22. August 2018 über eine Untersuchung an der Universität von Warwick / UK. Dabei wurden während eines Zeitraums von zwei Jahren 3335 Angriffe auf Flüchtlinge in Deutschland analysiert. Das Ergebnis bestätigt auch die Beobachtung anderer Untersuchung mit einem frappierend eindeutigen statistischen Ergebnis : Wo immer die Kommunikation über Facebook weiterlesen…

Ronald S. Lauder : In großer Sorge um Israel

In der New York Times vom 13.August 2018 bringt Ronald S. Lauder als langjähriger Präsident des Jüdischen Weltkongress seine anhaltende Sorge über die Ausrichtung der aktuellen Regierungspolitik Israels zum Ausdruck. Er verweist auf die veränderten Gebetsregeln an der Tempelmauer, an die Diskriminierung von gleichgeschlechtlichen Paaren und vor allem auf das im In- und Ausland umstrittene weiterlesen…

Zeichen der Erinnerung

Seit einigen Tagen können aufmerksame Passanten, die in der Levetzowstraße am Gedenkort für das Sammellager in der ehemaligen Synagoge vorbeigehen, weißblaue Tauben auf Schildern entdecken. Diese Tauben tragen Namen, die wahrscheinlich ermordeten jüdischen Menschen gehören, und deren Alter . . . . sie sind ein Zeichen dafür, daß die Erinnerung an sie lebendig ist. Nach weiterlesen…

„Fenster der Erinnerung“ wieder zurück

Jetzt ist das „Fenster der Erinnerung“ wieder im U-Bahnhof Hansaplatz (südlicher Ausgang) zu sehen. Der Bürgerverein Hansaplatz e.V. hatte das Kunstwerk 2014 an die BVG übergeben, es ist jetzt wieder restauriert worden. Katja van Dyck-Taras hat das Kunstwerk gestaltet. Es bildet die Namen von 1030 Namen jüdischer Menschen ab, die in den Jahren 1942 – weiterlesen…

Libeskind baut Holokaust-Denkmal in Ottawa

Wer den Neubau des Jüdischen Museums in Berlin kennt, wird bei der Frage nach dem Architekten des neuen Holokaust-Denkmal in Ottawa, insbesondere bei der Betrachtung des „Sky Void“, bald auf Daniel Libeskind kommen. Die Aufmerksamkeit, die Kanada mit seiner ersten Holokaust-Gedenkstätte jüdischen Flüchtlingen widmet, ist zu begrüßen. Denn bis zum Kriegsende 1945 orientierte sich die weiterlesen…