Rassismus hat viele Gesichter

So findet sich auf der Website der Heinrich Böll-Stiftung der Kommentar der Journalistin Nhi Le zu der Situation von MigrantInnen in Ostdeutschland. Im Sommer 2019 wurde sie häufig wegen Stellungnahmen zum Komplex Migration, Rassismus und Viet-Deutsch-Sein angefragt. Im Tagesspiegel vom 17.08.2019 beschreibt ein Afroamerikaner seine Alltagserfahrungen in Berlin. Sebastian Leber läßt im Tagesspiegel vom 18. weiterlesen…

Marcel Reich-Ranicki – gelebte Geschichte

Von der zweiten Polnischen Republik in die Weimarer Republik gezogen, aus dem Dritten Reich ausgewiesen, das Warschauer Ghetto überlebt, nach dem Krieg für den polnischen Geheimdienst in London gearbeitet, später in der Volksrepublik Polen als Lektor tätig und schließlich 1958 in die Bundesrepublik übergesiedelt. Dort nahm er im deutschen Literaturbetrieb bald eine nicht zu überhörende weiterlesen…

Was bleibt nach den Zeitzeugen?

Nur noch wenige Zeitzeugen können heute Auskunft und Zeugnis vom verbrecherischen NS-System geben. Deshalb bemüht sich Doris Tausendfreund mit dem Team des Center für Digitale Systeme (CeDiS) der FU Berlin die zahlreiche Interviews von Betroffenen aufzubewahren und digital aufzubereiten. So sollen sie einer größeren Anzahl von Interessenten zugänglich gemacht werden. Im Rahmen der Oral History weiterlesen…

Drei Überschriften heute in Haaretz

Drei Überschriften heute in Haaretz, die schwer miteinander zur Deckung zu bringen sind. ‘I Can’t Stand by and Watch’: American Jewish Activists Take to the Streets Following Killing of George Floyd . WATCH Israeli Soldiers Filmed Slashing Tires, Throwing Tear Gas at Palestinian Home. Opinion ‘Being Black in America Shouldn’t Be a Death Sentence.’ What weiterlesen…

Wer hat Interesse an einem Stadtspaziergang?

Im Zusammenhang mit unseren Ausstellungen zum Jüdischen Leben in Tiergarten bieten wir wieder einen Stadtspaziergang an. Auf einem Weg um das Meerbaum-Haus gelangen wir vom Rebbe zum Rabbiner, vom Apothekerdrogisten zum Arzt und Reichstagsabgeordneten. Gegenüber der ehemaligen Synagoge entdecken wir das heute noch vorhandene Gebäude einer Pharmazeutischen Fabrik. Und wir hören von der Durchsetzungsfähigkeit einer weiterlesen…

Der Katalog zu GOLEM jetzt online

Der Katalog zu der Ausstellung GOLEM im Jüdischen Museum Berlin ist jetzt auch online zu betrachten.Unterschiedliche AutorenInnen der verschiedenen Disziplinen haben ihre Gedanken zu den Ausstellungsstücken beschrieben. So erscheint die Gestalt des GOLEM in den verschiedensten Ausprägungen janusköpfig durch die zahlreiche Kunstrichtungen dargestellt. Im Mittelpunkt steht der Mensch, der hier selbst zum Schöpfer von Leben weiterlesen…

Israel in den Akten des Auswärtigen Amtes

Christine Brink berichtet im Tagesspiegel vom 13. Mai 2020 über die Dissertation von Remko Leemhhuis. Er hat sich in die Akten des Auswärtigen Amtes vertieft, die sich mit dem Verhältnis zu Israel beschäftigen. Dabei konnte er eine immer wiederkehrende einseitige Haltung zuungusten Israels beobachten, die regelmäßig unter dem Vorbehalt eines ungestörten Verhältnis zu den arabischen weiterlesen…

Architektur der Gedenkstätten und Erinnerungsorte.

Im Newsletter den Bau Netz vom 14.05.2020 gibt es eine interessante Zusammenstellung von Beispielen für die Gestaltung von Gedenkorten. Dieser Beitrag erscheint aus Anlass des Tags der Befreiung von den Nationalsozialisten am 8.Mai 1945. Der Autor spricht bewußt das Dilemma für Architekten und Auftraggeber an. Darf ein solcher Ort “schön” sein? Welche ästhetischen Anforderungen sind weiterlesen…

Ein Jude, ein arabischer Neurochirurg und ein Anatomie-Atlas

Eine kaum glaubliche Geschichte, die einen jungen Juden, durch eine Mine im Westjordanland schwer verletzt, einen arabischen Neurochirurgen und den Atlas für Topographische Anatomie des Wiener Anatomen Eduard Pernkopf miteinander verbindet. Pernkopf hat diesen Atlas als überzeugter Nationalsozialist auf der Grundlage von knapp 1400 Autopsien bei hingerichteten Häftlingen seit 1938 erarbeitet. In den ersten Auflagen weiterlesen…