Aktuelles zum Kriegsende vor 75 Jahren

Zur Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges und das Ende der NS-Herrschaft gibt es viele interessante Beiträge, Filme und Ausstellungen. Hier die entsprechenden Hinweise: Auf arte lief am 6.Mai 2020 eine zweiteilige Dokumentation mit dem Titel „Berlin 1945 – Tagebuch einer Großstadt“. Sie zeigt eindrücklich, wie Berlin zu einem Kriegsschauplatz wird, dann zu einem weiterlesen…

Vor 75 Jahren – Kriegsende in Berlin

Für eine Woche gibt es ab dem 2.Mai 2020 die Möglichkeit, dem Kriegsende in Berlin unter verschiedenen Gesichtspunkten virtuell nachzugehen. Angefangen von dem Platz vor dem Berliner Reichtstag geht der Weg zum Brandenburger Tor, weiter zum Alexanderplatz und schließlich zum KZ Sachsenhausen in Oranienburg. An jedem Ort wird ein besonderer Aspekt des Kriegsendes dargestellt.Auf Grund weiterlesen…

“Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert” – die Ausstellung kommt.

Vorfreude – Entäuschung – Freude . . . . widersprüchliche Gefühle bestimmten diejenigen, die die schon lang angekündigte Ausstellung zu Hannah Arendt im Deutschen Historischen Museum erwartet hatten. Nachdem ihre Eröffnung im März 2020 pandemiebedingt abgesagt werden musste, wird sie jetzt ab Mai zu sehen sein. Allerdings nur nach Online-Vorab-Buchung. Um die Enttäuschung nicht zu weiterlesen…

Lübeck und seine Synagoge – ein besondere Geschichte.

In einer Notiz vom 20. April 2020 teilte Haaretz mit, dass Nachfahren der Lübecker Jüdischen Gemeinde die Restaurierung der Synagoge tatkräftig unterstützten. Ihr Kibbutz Lavi ist mit seiner Möbelfabrik an der Wiederherstellung der ursprünglichen Innenausstattung beteiligt. Bis 1848 war Juden die Ansiedlung in Lübeck verboten. Danach bildete sich eine jüdische Gemeinde und es brauchte bis weiterlesen…

Erinnerung an den Massenmord von Gardelegen 1945

In den letzten Kriegstagen 1945 betrieben SS und sich auflösenden NS-Institutionen überall im Reich Todesmärsche und -transporte von KZ-Häftlingen. Nachdem sich alliierte Truppen verschiedenen Konzentrations- und Außenlagern näherten, sollten die Häftlinge in unkoordinierten Aktionen in andere Lager verlegt werden. Dabei sammelten sich in der Region um Gardelegen ca 5000 Häftlinge. Rund 1000 von ihnen wurden weiterlesen…

11.April 1945 – Befreiung des KZ Buchenwald

Mit ihrem schnellen Vorstoß auf Thüringen zwangen General Pattons amerikanische Truppen die SS-Mannschaften am 11. April 1945 fluchtartig das Konzentrationslager Buchenwald zu verlassen. Für kurze Zeit übernahmen die Häftlinge das Lager. Die Gedenkstätte Buchenwald hat die historischen Ereignisse auf ihrer Website in allen Einzelheiten dargestellt. Die Kenntniss des damaligen Ablaufs ist auch deshalb wichtig, weil weiterlesen…

Pessach heute und früher

Das Pessachfest ist eines der religiösen Höhepunkte im jüdischen Kalender. Am Vorabend wird es mit dem Seder-Mahl eingeleitet.Zu diesem Essen versammeln sich traditionell ein großer Familien- und Freundeskreis. Sinnbild für dieses gemeinsame festliche und fröhliche Mahl ist der Sederteller, der mit seinen Zutaten an den Auszug Israels aus Ägypten erinnert.Auf der Plattform von JewishGen.org wird weiterlesen…

Kurt Weill aus Dessau – vor siebzig Jahren gestorben

Kurt Weill, ein begnadeter Komponist und Arrangeur, der kongenial mit Bert Brecht Werke wie die Dreigroschenoper und Mahagonny schuf. Als einer der wenigen deutschen Künstler konnte er nach seiner Flucht in die USA dort seine Karriere fortsetzen.Er stammte aus der Hauptstadt des Fürstentum Anhalt-Dessau. Sein Vater war an der dortigen jüdischen Gemeinde Kantor gewesen. Das weiterlesen…

In der Pandemie – digitale Angebote der Topographie des Terrors

Auch die Topographie des Terrors stellt sich auf die aktuelle Situation ein und bietet ihren früheren Besuchern jetzt digitale Informationen an. Das Angebot soll in Kürze erweitert werden. Wir empfehlen, es zu nutzen.art- Hier die Ankündigungen der Topographie: Das Ende. Kampf bis in den Untergang. NS-Deutschland 1944/4521. November 2011Sir Ian Kershaw im Gespräch mit Reinhard weiterlesen…

Beate und Serge Klarsfeld – ein bemerkenswertes deutsch-französisches Paar

In einem längeren Gespräch mit Beate und Serge Klarsfeld berichtete Jürgen König am 26.03.2020 im Deutschlandfunk über ihr Leben und Ihre jahrzehntelange gemeinsame Arbeit. Beate Klarsfeld stammte aus Berlin und war 1960 als Au Pair-Mädchen nach Paris gegangen. Dort lernte sie ihren Mann Serge Klarsfeld kennen. Er stammte aus einer jüdischen Familie aus Rumänien. Seine weiterlesen…