18. Oktober 1941 – Die erste Deportation von Berliner Juden

Mehrere 100 Menschen waren am 18. Oktober zu einer eindrücklichen Gedenkveranstaltung am „Gleis 17“  gekommen, um an die Deportationen von jüdischen Menschen zu erinnern und der Opfer zu gedenken. Am 18. Oktober 1941 war der erste Deportationszug vom Bahnhof Grunewald auf den Weg nach Osten geschickt worden, mit über 1000 Berliner Juden. Ziel war das weiterlesen…

Ausstellung 80 JAHRE REICHSPOGROMNACHT – SYNAGOGEN IN TIERGARTEN

Aus Anlaß des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht wollen wir an die drei Synagogen in Moabit und im Hansaviertel erinnern, an ihre Gemeinden und ihre Rabbiner. Mit dem Abriß der liberalen Synagoge Levetzowstraße 1955/1956 sind sie völlig aus dem Stadtbild verschwunden. Wir erinnern mit Fotos und Texten an sie. Die Ausstellung ist bis Ende Oktober in weiterlesen…

Erinnerung an den Aufstand in Sobibor 1943

Im diesem Oktober liegt der Aufstand im Vernichtungslager Sobibor 75 Jahre zurück. Da die Einsatzgruppen im Rußlandfeldzug nicht alle Juden ermordet hatten, sollte das mit der “Aktion Reinhardt” auf Befehl Himmlers im Juli 1942 nachgeholt werden. Dazu wurden systematisch alle Juden, derer man in Osteuropa habhaft werden konnte, in die Vernichtungslager Belzec, Sobibor und Treblinka weiterlesen…

Europäische Jugendliche auf jüdischem Friedhof in Budapest

Während der Besetzung Budapests durch die deutsche Wehrmacht von März 1944 bis zum Januar 1945 diente das alte jüdische Viertel für drei Monate als Ghetto. Rund 200 000 Juden mußten hier eingesperrt und eingepfercht leben. Ein Teil von ihnen wurde nach Auschwitz deportiert und dort ermordet, ein Teil starb im Ghetto an Hunger und Krankheit. weiterlesen…

Antoni Graf Sobanski – ein Weltbürger beobachtet das Dritte Reich

Wer sich für eine exzellente, zeitgenössische Schilderung des Lebens im Dritten Reich interessiert, dem sei das Buch “Nachrichten aus Berlin 1933 – 36” empfohlen. Hier berichtet ein ein polnischer Journalist, der sechs europäische Sprachen beherrscht, Europäer und Weltbürger zugleich ist –  und nicht zuletzt ein scharfer und genauer Beobachter seiner Umgebung. Bei seinen Schilderungen aus Berlin weiterlesen…

Michniow – Mausoleum des Martyrium im Entstehen

Michniow, ein Dorf zwischen Krakau und Warschau, ist in Polen als Ort eines Massakers durch die deutsche Wehrmacht weit  bekannt. Am 12. und 13. Juli 1943 ermordeten Angehörige deutscher Polizeiregimenter fast die gesamte Bevölkerung dieses Ortes und brannten ihn vollständig nieder. Eine Vergeltungsmaßnahme für Partisanentätigkeit in dieser Gegend. Gleich nach dem Krieg wurde am dortigen weiterlesen…

Neue Forschungsergebnisse zum Schicksal von Anne Franks Familie

Die New York Times berichtete unter dem 6. Juli 2018 über neue Forschungsergebnisse des Anne-Frank-Hauses / Amsterdam und des United States Holocaust Memorial Museum in Washington D.C. Dabei werden Hindernisse beschrieben, die Annes Vater mit Tausenden anderer Flüchtlinge erfuhr, als er die Einreise in die USA beantragte. Es war einfach die langwierige amerikanische Bürokratie und weiterlesen…

Die Flüchtlingskonferenz von Evian 1938 – Juden waren nirgends erwünscht

Der Deutschlandfunk berichtet am 11. Juli über die Konferenz vor 80 Jahren am Genfer See, in der sich die Vertreter von 23 Staaten nicht über den Flüchtlingsschutz der bedrängten deutschen und österreichischen Juden einigen konnten. Golda Meir kommentierte damals fassungslos : “Wisst ihr denn nicht, dass diese verdammten ‘Zahlen’ menschliche Wesen sind?” Winfried Meyer, Historiker weiterlesen…

Władysław Bartoszewski (1922 – 2015) Widerstand – Erinnerung – Versöhnung

Am 12. Juli 2018 wird eine Ausstellung über das bemerkenswerte und bedenkenswerte Leben des ehemaligen Auschwitzhäftlings, Teilnehmer am Warschauer Aufstand und zweimaligen polnischen Außenminister im Roten Rathaus mit einem Empfang eröffnet. In einem Interview für Gazeta Wyborcza am 13. August 2009 sagte er am Schluss: „Wenn mir jemand, vor 60 Jahren, als ich geduckt auf weiterlesen…

Wer kennt Maly Trostinez ? Auch wenn es das größte deutsche Vernichtungslager in der Sowjetunion war…

  Von Berasneu – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21441249 Über 50000 Menschen, zumeist Juden, aus Deutschland, Österreich, Tschechien und Weißrußland sind hier in der Nähe von Minsk von deutscher SS ermordet worden. So ging auch am 14. November 1941 ein Transport mit jüdischen Menschen von Berlin nach Minsk. Eine Studentische Projektgruppe an der Humboldt-Universität weiterlesen…