Veranstaltungen zum Holokaust-Gedenktag

Wir möchten auf zwei Veranstaltungen am 27. Januar 2021 aufmerksam machen:

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Das Jüdische Museum Berlin kündigt ein Zeitzeugen-Gespräch mit Eva Schloss an:
Am 27. Januar 1945 zählten die 15-jährige Eva Geiringer und ihre Mutter Elfriede zu den ca. 7.000 Personen, welche die Befreiung der Konzentrations­lagers Auschwitz und Birkenau durch die Sowjetische Armee erlebten.
https://www.jmberlin.de/zeitzeugengespraech-eva-schloss
Mi, 27. Jan 2021, 19:30 Uhr (online)
Premiere via Videostream Den Link zur Veranstaltung finden Sie in Kürze hier auf unserer Website. Bei dem Gespräch handelt es sich um eine Aufzeichnung vom 21. Jan 2021. Diese kann auch nach der Veranstaltung noch online angesehen werden.

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Die Evangelischen Akademie zu Berlin kündigt ein Konzert im Radiosender rbbKultur an:
Lebensmelodien: Vergessene jüdische Musik
Am 27.01.2021 20:04 bis 21:00

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter: https://www.eaberlin.de/seminars/data/2021/rel/lebensmelodien-vergessene-juedische-musik

Erleben Sie das Konzert am 27.1. um 20:04 live im Radiosender rbbKultur:
https://www.rbb-online.de/rbbkultur/livestream

„Lebensmelodien“ – das sind jüdische Melodien, musikalische Werke aus dem Zeitraum 1933-1945. Hinter ihnen verbergen sich die Lebensgeschichten jüdischer Schicksale. Aufgeführt werden Lebensmelodien, die in den Lagern geholfen haben zu überleben – oder auch von dieser Welt Abschied zu nehmen, zudem Melodien etwa aus der ehemaligen Sowjetunion oder den Städten Amsterdam, Florenz und Berlin – Melodien, die auch an jüdischen Feiertagen gesungen wurden und zutiefst persönliche Melodien, die in den unmenschlichsten Situationen Hoffnung und Trost gespendet haben.
Übertragung aus der Synagoge Pestalozzistraße / auch Online
Mitwirkende Künstler*innen am 27. Januar 2021, unter anderem:

Kantor Isidoro Abramowicz, Gesang
Christophe Horak, Violine
Oscar Bohórquez, Violine
Francesca Zappa, Viola
Claudio Bohórquez, Cello
Nur Ben Shalom, Klarinette
Michael Cohen-Weissert, Arrangements
Isabel Karajan liest aus Briefen und biografischen Texten.

Diese Veranstaltung ist Teil der interreligiösen Reihe „Grenzgänge“, die gemeinsam von der Alhambra Gesellschaft, der Apostel-Paulus-Gemeinde, dem Berliner Missionswerk, der Evangelischen Akademie zu Berlin und dem Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg organisiert wird.

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