Die letzten Zeitzeugen erzählen – David Levin aus Bestensee

Bald werden wir sie nicht mehr hören können . . . wenn sie kaum Glaubliches aber Menschenmögliches berichten. Wir stehen dann vor historischen Orten, Gedenkstätten, durchblättern Dokumentationen und Biographien und können es doch kaum begreifen. Es bleibt die beständige Aufgabe der älteren Generationen zu versuchen, den Jüngeren die Geschichte nahezubringen, zu erklären, verständlich zu machen weiterlesen…

Auch im pazifischen Raum wird der Antisemitismus in Europa wahrgenommen

So berichtet die TIME in ihrer Singapur-Ausgabe vom 4. März 2019 auf Seite 10 von den großen Demonstrationen am 19. Februar 2019 in Frankreich gegen Rassismus und Antisemitismus. Gleichzeitig war es zu Schändungen von Grabsteinen auf elsässischen Friedhöfen gekommen.Wer häufiger den jüdischen Friedhof in Selestat besuchte, der wußte, in welcher Mauernische am Tor er den weiterlesen…

Besuchen Sie “Jerusalem”

Im Jüdischen Museum Berlin kann man die sehenswerte Ausstellung über Jerusalem ” Welcome to Jerusalem “ jetzt noch bis Ende April 2019 besichtigen, sie ist erstaunlich umfangreich und vielseitig. Nach Ansicht der israelischen Regierung zeige sie überproportional die arabische Sichtweise, auch einzelne andere Stimmen haben sich dieser Meinung angeschlossen. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild. weiterlesen…

Unbekannter Fluchtort Kunming

Das Fluchtziel Shanghai bot Ende 1938 nach der Reichskristallnacht für viele deutsche Juden die einzige Möglichkeit, sich außerhalb von Deutschland ohne ein Visum in Sicherheit zu bringen. Ca. 20 000 Menschen gingen diesen Weg und überlebten dort unter japanischer Besatzung und schwierigsten Lebenbedingungen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Darüber ist viel geschrieben und berichtet weiterlesen…

Israels neue Freunde

Unter dieser Überschrift schreibt Malte Lehming im Tagesspiegel vom 2. Februar 2019 einen umfangreich recherchierten Artikel über neue Koalitionen zwischen rechts gerichteten Parteien in Europa, der augenblicklichen, israelischen Regierung Netanjahu und der mit ihr verbundenen Siedlerbewegung. Man fragt sich, wer sind ihre gemeinsamen Feinde? Nach Frau von Storch / AfD in einem Radiosender, der der weiterlesen…

Saul Friedländer im Bundestag – als Historiker und Zeitzeuge

Ein guter und sinnvoller Brauch, dort das Rednerpult einmal für einen Außenstehenden freizugeben… einmal zuzuhören, wie die deutsche Gesellschaft, die deutsche Politik und der Umgang mit der deutschen Geschichte, von außen betrachtet, aussieht. Saul Friedländer ist für diese Aufgabe eine gute Wahl. In seinem Lebenslauf weist er die kaum glaublichen Erlebnisse und Erfahrungen auf, die weiterlesen…

Nach den Kongresswahlen – ein anderer Blick auf die israelische Politik?

In der amerikanischen Innenpolitik entstehen neue Fronten als Reaktion auf die undifferenzierte Nahostpolitik der Trump-Administration. Nach den letzten Kongresswahlen sind jetzt eine erkennbar größere Anzahl von jüngeren Abgeordneten der Demokraten in den Kongress gekommen, die eine eigene Sicht auf den Nahostkonflikt und besonders auf die schwierige Situation der Palästinenser im Gazastreifen und im israelisch besetzten weiterlesen…

Nach dem Mord findet der Hass noch kein Ende

Nach dem Mord an dem Danziger Stadtpräsidenten Pawel Adamowicz gehen Anfeindungen und Drohungen weiter. Jetzt trifft es Jurek Owsiak, den Gründer der größten Charity-Organisation Polens, der Wielka Orkiestra Swiatecznej Pomocy. Bei ihrer jährlichen Spendengala war Adamowicz erstochen worden. Karolina Kuszyk schreibt im Tagesspiegel vom 17. Januar 2019, warum sich PiS und katholische Kirche so von weiterlesen…

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht – vor hundert Jahren ermordet

Am 15. Januar jährt sich der 100. Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Ihr Schicksal und ihre politischen Ziele beschäftigen bis heute Historiker, Politiker, Medien und Parteien. Die SPD ist damals eine Verbindung mit der am eigenen Machterhalt interessierten Oberen Heeresleitung und mit den rechtsradikalen Freikorps eingegangen. Diese Entscheidung belastet die SPD weiterlesen…

Die Entstehung des Gedenkortes Güterbahnhof Moabit – eine Geschichte mit Hindernissen

Im gerade erschienenen Gedenkstättenrundbrief ist ein längerer Artikel zur wirklich langwierigen Entstehung der Gedenkstätte nachzulesen. Manchmal ist es wirklich sinnvoll, noch einmal zurückzuschauen, um sich alle Stationen, die bereits hinter einem liegen, ins Gedächtnis zu rufen. Das läßt einen dann auch die nächste Hürde mit Schwung angehen. Gedenkstättenrundbrief Nr. 192 (12/2018) S. 31-39 art-