Beate und Serge Klarsfeld – ein bemerkenswertes deutsch-französisches Paar

In einem längeren Gespräch mit Beate und Serge Klarsfeld berichtete Jürgen König am 26.03.2020 im Deutschlandfunk über ihr Leben und Ihre jahrzehntelange gemeinsame Arbeit. Beate Klarsfeld stammte aus Berlin und war 1960 als Au Pair-Mädchen nach Paris gegangen. Dort lernte sie ihren Mann Serge Klarsfeld kennen. Er stammte aus einer jüdischen Familie aus Rumänien. Seine weiterlesen…

Curt Lutz – in Ungarn unvergessen

Im Deutschlandfunk erinnert heute Bert-Oliver Manig an den Schweizer Diplomaten Carl Lutz. Ursprünglich deutlich antisemitisch eingestellt änderte er im weiteren Leben seine Haltung und setzte sich 1944 bei der Verfolgung der Budapester Juden persönlich gegenüber Eichmann für deren Rettung ein. Durch die eigenmächtige Ausgabe von Schweizer Schutzpässen und ihre Unterbringung in Schutzhäusern der Schweizer Gesandschaft weiterlesen…

Gegen Hass – überall

In den letzten Tagen wurde zunehmend diskutiert, wie der Hass Eingang in die Sprache des politischen Raumes und in die der sozialen Medien gefunden hat. Und inzwischen hat auch die Politik öffentlich eine Verbindung von hasserfüllten Äußerungen, wo auch immer sie fallen, zu den Anschlägen in Halle und Hanau hergestellt. Und sie will auch mit weiterlesen…

zu Hanau

Zu dem Kommentar von Marcus Pindur im Deutschlandfunk am 22.02.2020 ist nichts hinzuzusetzen. Aber vielleicht ist es sinnvoll, sich noch einmal der jüngsten Vergangenheit zu erinnern. Solange ist es noch gar nicht her, dass von der CSU neben anderen sprachlichen Begriffen das Wort vom “Asyltourismus” benutzt wurde. Wenn nicht alle, die unsere Gesellschaft prägen und weiterlesen…

Raoul Wallenberg – ein Mensch in der Unmenschlichkeit

Vor 75 Jahren wurde Raoul Wallenberg verhaftet. Er wollte sicher gehen, dass die geretteten Juden weiterhin geschützt blieben. Die Sowjets vermuteten in ihm einen amerikanischen Spion. Seine weiteren Lebensumstände und sein Tod bleiben bis heute ungeklärt. Mit beispielhaftem Mut und ohne Rücksicht auf seine eigene Person rettete er 1944 auf vielfältigste Weise ungarische Juden, manchmal weiterlesen…

Alltagsrassismus

Zu dem Vorkommnis im Büro GKK+ Architektur und Städtebau, das im Augenblick hilft, alle verfügbaren Kommentarspalten zu füllen, hat sich am 16.1.2020 Friederike Meyer im baunetz recht nüchtern geäußert. Es ist eben der tägliche Rassismus, der hier einmal dokumentiert und sichtbar wird. Gleichzeitig ist ein Gespräch zwischen Ina Kerner und Christoph David Piorkowski über den weiterlesen…

Rosa Luxemburg – am 15. Januar 1919 ermordet

Am Jahrestag 2019 wurde dieses Ereignis vor hundert Jahren in vielen Berichten und Analysen gedacht. Dieses Mal wird das Gedenken sparsamer ausfallen. Trotzdem werden Spaziergänger am Berliner Landwehrkanal in Tiergarten regelmäßig Blumen und andere Zeichen des Gedenkens dort vorfinden. An der Stelle, an der rechtsradikale Freikorpssoldaten Rosa Luxemburgs Leiche ins Wasser geworfen haben. art-