Information und Desinformation – Weltweite Verknüpfung der Rechten

Nach ausgedehnten Recherchen berichtet Jo Becker in der New York Times (Abruf 11.08.2019 GMT 16.37) über Schweden, die Lage der Immigration und die Tätigkeit der Schwedischen Rechten. Er schildert, auf welchen Wegen und mit welchen Beteiligten Kommunikation im weltweiten Netz der Rechten abläuft. Beteiligte und Interessenten erscheinen in unterschiedlichster Gestalt, sei es als Websites, Think weiterlesen…

Mehr als retrospektiv gewandtes Bauen und Denken? – Kollhoff am Walter-Benjamin-Platz

Ein Archtekt baut rückwärts gewandt und versteckt dabei ein antsemitisches Zitat. So geschehen am Walter-Benjamin-Platz in Berlin-Charlotenburg. Verena Hartbaum beschreibt dieses Ärgernis präzise in ARCH+ 235 . Die Zeitschrift analysiert in dieser Ausgabe zu “Rechten Räumen” einen beunruhigenden Trend in der Architektur. Sie weist auf stilistische Anleihen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert hin, weiterlesen…

Hep Hep – ein böser Ruf

Mit ihm wurde bis in die Neuzeit zur Hatz auf Juden aufgerufen. – In diesem Fall galt der Ruf eher als Schabernak dem zehnjärigen Felix Mendelssohn-Bartholdy, als er in Berlin zu Besuch war. Felix Mendelssohn-Bartholdy, der Enkel Moses Mendelssohn aus Dessau, der den deutschen Juden die Haskala, die jüdische Aufklärung gebracht hatte. Trotzdem war die weiterlesen…

“Galicjaner Sztetl” in Tarnow – und die Kehrseite

Gerade sind die XXIV. Tage der Erinnerung an die Galizischen Juden zu Ende gegangen, das “Galicjaner Sztetl” in Tarnow. Tarnow, eine Kreisstadt in Malopolska / Polen, ist eine ansehnliche Kleinstadt mit einer Altstadt, die von Gebäuden der Gotik und der Renaissance, aber auch Bauten aus dem 19. Jahrhundert geprägt ist. Vor dem Zweiten Weltkrieg bestand weiterlesen…

Mörderischer Wahn

Auch wenn der Beitrag von Malte Lehming im Tagesspiegel vom 2. Mai 2019 unter der Überschrift “Mörderischer Wahn” schon etwas zurückliegt, hat er doch nichts von seiner Aktualiät verloren. Lehming beschreibt, wie wir uns langsam daran gewöhnen,daß Religionsgemeinschaften und Gotteshäuser zunehmend ins Fadenkreuz von menschenfeindlich agierenden Gruppen und Einzeltätern geraten. Gleichgültig, ob es sich um weiterlesen…

Medizintäter – sie erfuhren auch noch nach dem Krieg Verständnis und Unterstützung

Anfang April 2919 lud das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Erlangen zu einer Tagung ein. Unter dem Titel „Medizintäter. Ärzte und Ärztinnen im Spiegel der NS-Täterforschung“ kam das Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft über „Gruppenbiografische Studien zu KZ-Ärzten“ zum Abschluß. Auffallend setzten sich die Tagungsteilnehmer dabei nicht nur aus Medizinhistorikern und weiterlesen…

Gewalt gebiert Gewalt – Pittsburgh, Christchurch, Colombo, Poway / California

Pittsburgh, Christchurch, Colombo, Poway / California – gleich, ob es sich um Synagogen, Moscheen oder Kirchen handelt: die Täter begründen ihre menschenfeindlichen Angriffe mit ähnlichen oder identischen Argumenten, die sich aus kruden Weltbildern und abstrusen Verfolgungstheorien speisen. Sie finden aber auch vor dem Hintergrund einer Welt statt, die Gewalt gezielt zum Instrument ihrer Politik macht. weiterlesen…

20.April 1942 – Todestag von Norbert Kubiak

Wer war Norbert Kubiak? Jedesmal, wenn ich an der Pforte des Dominikanerkloster in der Oldenburger Strasse vorbeigehe, verzögert sich mein Schritt. Ich suche mit den Augen seinen Stolperstein. Im Mai 2004 hat der Luisenstädtische Verein ihn dort legen lassen. Norbert Kubiak ist am 10.11.1892 in Magdeburg als Sohn eines Maschinenführers geboren worden. Er fing als weiterlesen…