Ein Radioprojekt am Gedenkort

Im Dezember 2018 fand in Berlin ein Studentenprojekt der Universität Mainz unter dem Motto “Besinnung / Erinnerung” statt. Das Projekt war weitgespannt von der “Besinnungslosigkeit” des Weihnachtsshopping im KaDeWe bis zum Brandenburger Tor und dem Mauerbau. David Kost hatte sich für seinen Beitrag den Gedenkort Güterbahnhof Moabit ausgesucht. Das Gespräch dazu führten wir am 12.12.2018 weiterlesen…

„Ihr gebt ihnen ihre Namen zurück“

Wen meinte Daisy, die 87jährige hellwache Budapesterin und Überlebende des Holocaust, als sie am 29. Juli vor einer Gruppe von Freiwilligen diese Worte aussprach? „Sie“ heißen Erwin Deutsch, Abraham Kohn, Aureline Sajo, Felix Klein und Ferencf Frisch: sie sind im Alter zwischen 18 Jahren – 61 Jahren als ZwangsarbeiterInnen in Budapest verstorben, ermordet durch die weiterlesen…

Widerstand und Zivilcourage – auf den Spuren der italienischen Partisanen

Vom 7.6.- 15.6.18 reisten Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaft “Erinnern” der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Berlin-Moabit nach Italien auf den Spuren der italienischen Partisanen. Einige der Jugendlichen beschäftigen sich bereits seit fast vier Jahren mit verschiedenen Aspekten des Nationalsozialismus. Sie reisten nach Israel, Frankreich und Polen, wo sie Museen und Gedenkstätten besuchten und mit Überlebenden des Holocaust weiterlesen…

Europäische Jugendliche auf jüdischem Friedhof in Budapest

Während der Besetzung Budapests durch die deutsche Wehrmacht von März 1944 bis zum Januar 1945 diente das alte jüdische Viertel für drei Monate als Ghetto. Rund 200 000 Juden mußten hier eingesperrt und eingepfercht leben. Ein Teil von ihnen wurde nach Auschwitz deportiert und dort ermordet, ein Teil starb im Ghetto an Hunger und Krankheit. weiterlesen…

“Fenster der Erinnerung” wieder zurück

  Jetzt ist das “Fenster der Erinnerung” wieder im U-Bahnhof Hansaplatz (südlicher Ausgang) zu sehen. Der Bürgerverein Hansaplatz e.V. hatte das Kunstwerk 2014 an die BVG übergeben, es ist jetzt wieder restauriert worden. Katja van Dyck-Taras hat das Kunstwerk gestaltet. Es bildet die Namen von 1030 Namen jüdischer Menschen ab, die in den Jahren 1942 weiterlesen…

Mathilde Jacob – in die Mitte von MITTE – Gastbeitrag von Jörn Jensen

. . .  bald blühen wieder die Kirschbäume auf dem Mathilde-Jacob-Platz vor dem Rathaus Tiergarten. Wir fanden die Geschichte seiner Entstehung so bemerkenswert, daß wir uns  freuen, sie hier noch einmal von Jörn Jensen, dem ehemaligen Bezirksbürgermeister von Tiergarten, in einem Gastbeitrag aufgeschrieben in Erinnerung zu bringen. Der Mathilde-Jacob-Platz in Berlin-Tiergarten Vor genau 21 Jahren weiterlesen…