Die Deportationsrampe in neuem Licht

Vom Gedenkort Güterbahnhof Moabit gibt es Neues zu berichten. Da jedem aufmerksamen Betrachter der Deportationsrampe am Gleis 69 auffallen mußte, daß dieser authentische Ort einer Restauration und Konservierung bedurfte, hat jetzt auf Veranlassung des Landesdenkmalamtes eine archäologische Bestandsaufnahme stattgefunden.   In einer gemeinsamen Veranstaltung mit Herrn Lucker / Restauration am Oberbaum, Herrn Rieffel /Landesdenkmalamt und weiterlesen…

Living with Islamophobia – Der muslimfeindliche Rassismus

Die internationale Konferenz „Living with Islamophobia“ im Jüdischen Museum Berlin kann man nur als wirklich gelungen bezeichnen.Sie fand vom 11. bis 12 Oktober 2018 statt und war unter anderen von der W. Michael Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin, der Alice-Salomon Hochschule Berlin und dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung in Kooperation mit weiterlesen…

Christoph Rauhut – der neue Berliner Landeskonservator

Zum 1. Oktober 2018 hat Dr. Christoph Rauhut  Prof. Jörg Haspel in seiner Funktion als Landeskonservater und Direktor des Landesdenkmalamtes abgelöst. Jung an Jahren, noch wenig belastet durch Verwaltungserfahrung wird er sicher in der nächsten Zeit aufmerksam beobachtet werden. Das Landesdenkmalamt war in seiner Geschichte schon unterschiedlichen Ressorts zugeordnet und konnte daher seine Vorstellungen nicht weiterlesen…

Welche Ziele hat die Desiderius-Erasmus-Stiftung?

https://www.openpetition.de/petition/online/keine-steuergelder-fuer-geschichtsrevisionismus Wir unterstützen die Initiative der Bildungsstätte Anne Frank, ihren Offenen Brief an den Bundesinnenminister Horst Seehofer und und den Aufruf zu einer Petition. Die Ziele der AfD-nahen  Desiderius-Erasmus-Stiftung sollten kritisch verfolgt und unabhängig beurteilt werden. art-

Ausstellung 80 JAHRE REICHSPOGROMNACHT – SYNAGOGEN IN TIERGARTEN

Aus Anlaß des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht wollen wir an die drei Synagogen in Moabit und im Hansaviertel erinnern, an ihre Gemeinden und ihre Rabbiner. Mit dem Abriß der liberalen Synagoge Levetzowstraße 1955/1956 sind sie völlig aus dem Stadtbild verschwunden. Wir erinnern mit Fotos und Texten an sie. Die Ausstellung ist bis Ende Oktober in weiterlesen…

Juden in Chemnitz tief beunruhigt

Als ich von der tiefen Beunruhigung der Jüdischen Gemeinde in Chemnitz gehört habe, hat mich das sehr betroffen und traurig gemacht. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich die Gemeinde besucht und ein längeres Gespräch mit der Gemeindevorsitzenden Frau Dr. Röcher gehabt. Bei dem Gang durch die neue Synagoge und das Gemeindehaus zeigte sie mir weiterlesen…

“Juden in der AfD” eine offizielle Vereinigung?

Die Ankündigung der Gründung einer offiziellen Vereinigung “Juden in der AfD” hat kritische bis empörte Reaktionen von unterschiedlichsten Seiten ausgelöst. Dieser Vorgang sollte beobachtet werden. Die Gründung soll laut DLF am 7. Oktober 2018 stattfinden. Von seiten jüdischer Verbände ist scharfe Kritik an dieser Gründung zu hören. TOL-      

Vor 50 Jahren – der letzte Exodus aus Polen

1968 müssen rund 15 000 Juden Polen verlassen. Die meisten von ihnen erhalten Papiere, die nur zur Ausreise berechtigen und keine Rückkehr in die Heimat erlauben. Auf die Proteste der Studenten im März 1968 und ihre Rufe nach Abschaffung von Zensur, nach Einhaltung der Bürgerrechte und Beendigung rassistischer und ethnischer Diskriminierung wußte die Kommunistische Partei weiterlesen…

Widerstand und Zivilcourage – auf den Spuren der italienischen Partisanen

Vom 7.6.- 15.6.18 reisten Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaft “Erinnern” der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Berlin-Moabit nach Italien auf den Spuren der italienischen Partisanen. Einige der Jugendlichen beschäftigen sich bereits seit fast vier Jahren mit verschiedenen Aspekten des Nationalsozialismus. Sie reisten nach Israel, Frankreich und Polen, wo sie Museen und Gedenkstätten besuchten und mit Überlebenden des Holocaust weiterlesen…