Expert*innenkreis Antisemitismus des Berliner Senats konstituiert sich

Pressemitteilung im Landespressedienst vom 02.12.2019: Heute haben sich die 12 Mitglieder des Expert*innenkreises zu Antisemitismus des Berliner Senats konstituiert. Eingeladen hat dazu Lorenz Korgel, Berliner Ansprechperson für Antisemitismus. Eröffnet wurde die Sitzung durch Berlins Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, Dr. Dirk Behrendt. Mit der Berufung des Expert*innenkreises wird eine zentrale Maßnahme des im März weiterlesen…

Interessante Begegnungen auf dem Chanukka-Basar

Wer die Fülle des diesjährigen Chanukka Basars im Gemeindehaus in der Fasanenstraße nicht scheute, erlebte dort ein abwechslungsreiches Programm, angefangen von einem Extra-Seniorenangebot im Erdgeschoss, über die zahlreichen Basarstände im ersten Stock bis zum beeindruckenden Kuchenbuffet. Auf der Bühne lief ein abwechlungsreiches Musikprogramm, und für die Jüngsten gab es ein begehrtes Mal- und Bastelangebot. Frau weiterlesen…

Der letzte Ankläger der Nürnberger Prozesse

Im August 2019 berichtete der Deutschlandfunk über den letzten lebenden Ankläger Benjamin Ferencz, den seine Aufgabe bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen bis heute nicht losgelassen hat. Das Motto, für dessen Verwirklichung er ein Leben lang gearbeitet hat, lautete “Recht statt Krieg”. Als Kleinkind 1921 mit seinen Eltern aus Siebenbürgen in die USA geflohen schloss er dort weiterlesen…

Dessau erhält wieder eine Synagoge

Eine Einladung zur Grundsteinlegung für eine Synagoge bekommt man nicht alle Tage. Deshalb gab es auch kein Zögern, am 8. November nach Dessau zu fahren. Die Jüdische Gemeinde dort veranstaltete an diesem Tag mit der Stadtverwaltung zusammen ein Gedenken an die “Reichskristallnacht” und gab bei dieser Gelegenheit auch den Beschluss für den Neubau einer Synagoge weiterlesen…

Die Buchenhecke am Mahnmal Levetzowstraße ist wieder da

Am 21. Oktober war es soweit. Nachdem 2011 die Buchenhecke abgeholzt und die Umgebung des Mahnmals entscheidend verändert worden war – ohne Beteiligung der ursprünglichen Architekten – , nimmt jetzt das Mahnmal wieder weitgehend seine ursprüngliche Form an. Nach Auskunft des Bezirksamtes Mitte stammen die Mittel von ca. 250 000 € für die Wiederherstellung aus weiterlesen…

Was tun?

Nach dem Anschlag von Halle stellt sich, wie schon so oft in den letzten Jahren und Monaten, die Frage, wie reagieren der Staat, die Zivilgesellschaft und jeder einzelne auf die scheinbar aus dem Nichts heraus aufbrechenden Hass- und Gewaltausbrüche. Einen Aspekt dazu beleuchtet das Interview mit Thomas Gabriel Rüdiger im Tagesspiegel vom 12.10.2019. Rüdiger ist weiterlesen…

Trauer, Empörung – und Hilflosigkeit

Zu der Solidaritätsdemonstration nach dem Anschlag in Halle waren am Sonntag auf dem Bebelplatz die unterschiedlichsten Menschen und Gruppen erschienen. Sie einte das Gefühl der Trauer, der Empörung – und der Hilflosigkeit. Das machten die unterschiedlichen Redner wie Mischa Ushakow von der Jüdischen Studierendenunion Deutschland, Lala Süsskind vom Jüdischen Forum für Demokratie und Antisemitismus oder weiterlesen…

Am Sonntag um 13 Uhr auf dem Bebel-Platz

Das #unteilbar-Bündnis ruft für Sonntag zur Demo in Berlin. Gemeinsam verleihen wir unserer Trauer, Wut und Anteilnahme Ausdruck. Wir zeigen Solidarität und machen deutlich: Wir stehen ein für eine Gesellschaft, in der alle Menschen frei von Angst und selbstbestimmt leben können. Wir fordern die konsequente und lückenlose Aufklärung aller rechten Gewalttaten! Rechte Netzwerke müssen aufgedeckt weiterlesen…

Halle an der Saale im Oktober 2019

Schüsse auf die Synagoge in Halle an der Saale, Schüsse auf unbeteiligte Menschen, zwei Tote . . . Entsetzen und Bestürzung, Solidaritätsbekundungen, Versammlungen vor Synagogen, erste Vorwürfe, Ratlosigkeit, Hilflosigkeit. Was ist seit dem Anschlag von Berlin im Dezember 2016 geschehen? In Halle können AfD-Politiker im April 2018 diskriminierende Fragebögen an Schulen verteilen. Die AfD ist weiterlesen…

ELES – 10 Jahre jüdische Begabtenförderung

Rolf Brockschmidt würdigt im Tagesspiegel vom 1. Oktober 2019 das zehnjährige Bestehen von ELES, dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk für jüdische Studenten. Insbesondere erwähnenswert fand ich die enge Kooperation mit dem muslimischen Studienwerk Avicenna, die ich selbst bei einem Podiumsgespräch der beiden Geschäftsführer, Jo Frank und Hakan Tosuner, auf dem ersten Jüdischen Zukunftskongreß 2018 beobachten weiterlesen…