Marcel Reich-Ranicki – gelebte Geschichte

Von der zweiten Polnischen Republik in die Weimarer Republik gezogen, aus dem Dritten Reich ausgewiesen, das Warschauer Ghetto überlebt, nach dem Krieg für den polnischen Geheimdienst in London gearbeitet, später in der Volksrepublik Polen als Lektor tätig und schließlich 1958 in die Bundesrepublik übergesiedelt. Dort nahm er im deutschen Literaturbetrieb bald eine nicht zu überhörende weiterlesen…

Ein Jude, ein arabischer Neurochirurg und ein Anatomie-Atlas

Eine kaum glaubliche Geschichte, die einen jungen Juden, durch eine Mine im Westjordanland schwer verletzt, einen arabischen Neurochirurgen und den Atlas für Topographische Anatomie des Wiener Anatomen Eduard Pernkopf miteinander verbindet. Pernkopf hat diesen Atlas als überzeugter Nationalsozialist auf der Grundlage von knapp 1400 Autopsien bei hingerichteten Häftlingen seit 1938 erarbeitet. In den ersten Auflagen weiterlesen…

Befreiung und Erinnerung

Das Gorki-Theater läßt zum heutigen Tag der Befreiung von der NS-Herrschaft einen großen Kreis unterschiedlichster Menschen zu Worte kommen und ihre persönlichen Gedanken äußern. Stellvertretend für sie hier Jeanine Meerapfel, als Präsidentin der Akademie der Künste.art-

Dina Kraft erhält den B’nai B’rith World Center-Jerusalem Award for Journalism

Haaretz vom 6. Mai 2020 berichtet über die Vergabe des renomierten Preises an seine Journalistin Dina Kraft. Dieser Preis wird für excellente Berichterstattung über die jüdische Diaspora und die Beziehung Israels zur Diaspora vergeben. Dina Kraft hat für viele bekannte Zeitungen geschrieben. Aus Maryland gebürtig hat sie ihre Karriere bei AP begonnen, mit Stationen in weiterlesen…

Ulica Miła 18 – unvergessen. Das Ende des Warschauer Ghettoaufstands.

Am 8.Mai 1943 wurde der Kommandobunker der Żydowska Organizacja Bojowa (ZOB) in der Ulica Miła 18 von der SS umstellt. Einige wenige Kämpfer konnten sich durch einen nicht entdeckten Ausgang retten. Dann leitete die SS Gas in den Bunker. In dieser Situation entschlossen sich die 120 eingeschlossenen Menschen zum kollektiven Suizid und entzogen sich so weiterlesen…

Aktuelles zum Kriegsende vor 75 Jahren

Zur Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges und das Ende der NS-Herrschaft gibt es viele interessante Beiträge, Filme und Ausstellungen. Hier die entsprechenden Hinweise: Auf arte lief am 6.Mai 2020 eine zweiteilige Dokumentation mit dem Titel „Berlin 1945 – Tagebuch einer Großstadt“. Sie zeigt eindrücklich, wie Berlin zu einem Kriegsschauplatz wird, dann zu einem weiterlesen…

Gegensätzliches – auch in der Pandemie

Unter dem 3.05.2020 berichtete die Haaretz in ihrer online-Ausgabe über zwei aktuelle Ereignisse:“Jerusalem and Its Palestinian Residents Joining Forces to Battle Coronavirus. East Jerusalem activists and Mayor Moshe Leon report close and efficient cooperation in the fight against the coronavirus, with representatives of both sides meeting several times a week on a regular basis.Und gleich weiterlesen…

Vor 75 Jahren – Kriegsende in Berlin

Für eine Woche gibt es ab dem 2.Mai 2020 die Möglichkeit, dem Kriegsende in Berlin unter verschiedenen Gesichtspunkten virtuell nachzugehen. Angefangen von dem Platz vor dem Berliner Reichtstag geht der Weg zum Brandenburger Tor, weiter zum Alexanderplatz und schließlich zum KZ Sachsenhausen in Oranienburg. An jedem Ort wird ein besonderer Aspekt des Kriegsendes dargestellt.Auf Grund weiterlesen…

Erinnerung an den Massenmord von Gardelegen 1945

In den letzten Kriegstagen 1945 betrieben SS und sich auflösenden NS-Institutionen überall im Reich Todesmärsche und -transporte von KZ-Häftlingen. Nachdem sich alliierte Truppen verschiedenen Konzentrations- und Außenlagern näherten, sollten die Häftlinge in unkoordinierten Aktionen in andere Lager verlegt werden. Dabei sammelten sich in der Region um Gardelegen ca 5000 Häftlinge. Rund 1000 von ihnen wurden weiterlesen…

11.April 1945 – Befreiung des KZ Buchenwald

Mit ihrem schnellen Vorstoß auf Thüringen zwangen General Pattons amerikanische Truppen die SS-Mannschaften am 11. April 1945 fluchtartig das Konzentrationslager Buchenwald zu verlassen. Für kurze Zeit übernahmen die Häftlinge das Lager. Die Gedenkstätte Buchenwald hat die historischen Ereignisse auf ihrer Website in allen Einzelheiten dargestellt. Die Kenntniss des damaligen Ablaufs ist auch deshalb wichtig, weil weiterlesen…