Wer hat Interesse an einem Stadtspaziergang?

Im Zusammenhang mit unseren Ausstellungen zum Jüdischen Leben in Tiergarten bieten wir wieder einen Stadtspaziergang an. Auf einem Weg um das Meerbaum-Haus gelangen wir vom Rebbe zum Rabbiner, vom Apothekerdrogisten zum Arzt und Reichstagsabgeordneten. Gegenüber der ehemaligen Synagoge entdecken wir das heute noch vorhandene Gebäude einer Pharmazeutischen Fabrik. Und wir hören von der Durchsetzungsfähigkeit einer weiterlesen…

Der Katalog zu GOLEM jetzt online

Der Katalog zu der Ausstellung GOLEM im Jüdischen Museum Berlin ist jetzt auch online zu betrachten.Unterschiedliche AutorenInnen der verschiedenen Disziplinen haben ihre Gedanken zu den Ausstellungsstücken beschrieben. So erscheint die Gestalt des GOLEM in den verschiedensten Ausprägungen janusköpfig durch die zahlreiche Kunstrichtungen dargestellt. Im Mittelpunkt steht der Mensch, der hier selbst zum Schöpfer von Leben weiterlesen…

Israel in den Akten des Auswärtigen Amtes

Christine Brink berichtet im Tagesspiegel vom 13. Mai 2020 über die Dissertation von Remko Leemhhuis. Er hat sich in die Akten des Auswärtigen Amtes vertieft, die sich mit dem Verhältnis zu Israel beschäftigen. Dabei konnte er eine immer wiederkehrende einseitige Haltung zuungusten Israels beobachten, die regelmäßig unter dem Vorbehalt eines ungestörten Verhältnis zu den arabischen weiterlesen…

Architektur der Gedenkstätten und Erinnerungsorte.

Im Newsletter den Bau Netz vom 14.05.2020 gibt es eine interessante Zusammenstellung von Beispielen für die Gestaltung von Gedenkorten. Dieser Beitrag erscheint aus Anlass des Tags der Befreiung von den Nationalsozialisten am 8.Mai 1945. Der Autor spricht bewußt das Dilemma für Architekten und Auftraggeber an. Darf ein solcher Ort “schön” sein? Welche ästhetischen Anforderungen sind weiterlesen…

Ein Jude, ein arabischer Neurochirurg und ein Anatomie-Atlas

Eine kaum glaubliche Geschichte, die einen jungen Juden, durch eine Mine im Westjordanland schwer verletzt, einen arabischen Neurochirurgen und den Atlas für Topographische Anatomie des Wiener Anatomen Eduard Pernkopf miteinander verbindet. Pernkopf hat diesen Atlas als überzeugter Nationalsozialist auf der Grundlage von knapp 1400 Autopsien bei hingerichteten Häftlingen seit 1938 erarbeitet. In den ersten Auflagen weiterlesen…

Felix Nussbaum und Felka Platek – verhaftet vor 76 Jahren

Das Kalenderblatt des Deutschlandfunks erinnerte am 10. Mai an den Maler Felix Nussbaum, dessen Bilder selten eindringlich die Lebenssituation von Künstlern im Dritten Reich wiederspiegeln.1932 erhielt der Maler ein Stipendium an der Villa Massimo in Rom. Seine Bilder hatte er In dieser Zeit in Berlin zurückgelassen. Im Atelier in der Xantener Straße fielen sie einem weiterlesen…

Befreiung und Erinnerung

Das Gorki-Theater läßt zum heutigen Tag der Befreiung von der NS-Herrschaft einen großen Kreis unterschiedlichster Menschen zu Worte kommen und ihre persönlichen Gedanken äußern. Stellvertretend für sie hier Jeanine Meerapfel, als Präsidentin der Akademie der Künste.art-

Dina Kraft erhält den B’nai B’rith World Center-Jerusalem Award for Journalism

Haaretz vom 6. Mai 2020 berichtet über die Vergabe des renomierten Preises an seine Journalistin Dina Kraft. Dieser Preis wird für excellente Berichterstattung über die jüdische Diaspora und die Beziehung Israels zur Diaspora vergeben. Dina Kraft hat für viele bekannte Zeitungen geschrieben. Aus Maryland gebürtig hat sie ihre Karriere bei AP begonnen, mit Stationen in weiterlesen…

Notwendige Revision der niederländischen Geschichtsschreibung.

Über 2000 Tagebücher hat das Niederländischen Instituts für Kriegsdokumentation (NIOD) gesammelt. Tagebücher, die Niederländer während des Krieges , während der deutschen Besatzung geschrieben haben. Diese Tagebücher, handgeschrieben, werden gerade nach einem Bericht der New York Times vom 16. April 2020 transskribiert, um sie auch einem größeren Leserkreis zugänglich zu machen.Diese Tagebücher waren aber auch eine weiterlesen…

Ulica Miła 18 – unvergessen. Das Ende des Warschauer Ghettoaufstands.

Am 8.Mai 1943 wurde der Kommandobunker der Żydowska Organizacja Bojowa (ZOB) in der Ulica Miła 18 von der SS umstellt. Einige wenige Kämpfer konnten sich durch einen nicht entdeckten Ausgang retten. Dann leitete die SS Gas in den Bunker. In dieser Situation entschlossen sich die 120 eingeschlossenen Menschen zum kollektiven Suizid und entzogen sich so weiterlesen…