Sobibor – die Täter werden sichtbar

Jahrelang gab es über das Vernichtungslager Sobibor nur relativ geringe Kenntnisse. Zusammen mit Treblinka und Belzec im Rahmen der “Aktion Reinhardt” entstanden war es vom Mai 1942 bis zum Aufstand im Oktober 1943 in Betrieb. Anschließend wurde es zerstört, sein Gelände bepflanzt und damit in seiner ursprünglichen Form nicht mehr erkennbar. Erst durch offizielle archäologische weiterlesen…

Lichter-gegen-Dunkelheit

Gemeinsam mit vielen anderen Gedenkorten setzen wir ein Zeichen gegen Menschenfeindlichkeit.https://www.lichter-gegen-dunkelheit.de/ http://gleis69.de/projekte/aktuelle-projekte/lichter-gegen-dunkel-bilder-bewahren-erinnerung Der Gedenkort Güterbahnhof Moabit – Berlins größter Deportationsbahnhof. Von hier fuhren 30 000 jüdische Menschen nach Osten in den Tod. – Lichtinstallation gestaltet von Gleis 69 e.V. und Janine Iten zusammen mit der Theodor Heuss-Gemeinschaftsschule.art-

Ein gemeinsames Zeichen – Befreiung von Auschwitz vor 75 Jahren

Im dritten Jahr haben sich am 26. Januar 2020 Menschen in der Thomasiusstraße in Berlin-Moabit getroffen, um dort die 114 Stolpersteine zu putzen. Dabei gedachten die Menschen aus der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee, der Ev. Kirchengemeinde Tiergarten, aus der Thomasiusstraße und von Gleis 69 e.V. der Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz vor 75 Jahren durch die Rote Armee. Und weiterlesen…

Raoul Wallenberg – ein Mensch in der Unmenschlichkeit

Vor 75 Jahren wurde Raoul Wallenberg verhaftet. Er wollte sicher gehen, dass die geretteten Juden weiterhin geschützt blieben. Die Sowjets vermuteten in ihm einen amerikanischen Spion. Seine weiteren Lebensumstände und sein Tod bleiben bis heute ungeklärt. Mit beispielhaftem Mut und ohne Rücksicht auf seine eigene Person rettete er 1944 auf vielfältigste Weise ungarische Juden, manchmal weiterlesen…

Ein unerwartetes Echo

Seit dem 16. Januar 2020 ist die Ausstellung “Jüdische Ärzte und Apotheker in Tiergarten” geschlossen. Waren wir am Anfang noch skeptisch, ob die Ausstellung wie erhofft die Besucher ansprechen und die gewünschten Inhalte vermitteln kann, so hat uns schließlich der zahlreiche Besuch und der positive Zuspruch vom Gegenteil überzeugt. Schon bei der Vernissage studierten über weiterlesen…

Alltagsrassismus

Zu dem Vorkommnis im Büro GKK+ Architektur und Städtebau, das im Augenblick hilft, alle verfügbaren Kommentarspalten zu füllen, hat sich am 16.1.2020 Friederike Meyer im baunetz recht nüchtern geäußert. Es ist eben der tägliche Rassismus, der hier einmal dokumentiert und sichtbar wird. Gleichzeitig ist ein Gespräch zwischen Ina Kerner und Christoph David Piorkowski über den weiterlesen…

Dank an Micha Brumlik

Der verwunderte Zeitungsleser, der sich am 3.Januar 2020 im Tagesspiegel mit einem Artikel vom Director of the International Center for the Study of Antisemitism Berlin Clemens Heni und dem Islamwissenschaftler Michael Kreutz konfrontiert sah, ist Micha Brumlik für seine klärende Stellungnahme am 9.1.2020 ebenfalls im Tagesspiegel dankbar. Offenbar gibt die Causa Jüdisches Museum Berlin und weiterlesen…

Rosa Luxemburg – am 15. Januar 1919 ermordet

Am Jahrestag 2019 wurde dieses Ereignis vor hundert Jahren in vielen Berichten und Analysen gedacht. Dieses Mal wird das Gedenken sparsamer ausfallen. Trotzdem werden Spaziergänger am Berliner Landwehrkanal in Tiergarten regelmäßig Blumen und andere Zeichen des Gedenkens dort vorfinden. An der Stelle, an der rechtsradikale Freikorpssoldaten Rosa Luxemburgs Leiche ins Wasser geworfen haben. art-